Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

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Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 07, 2013 2:16 pm


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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Windherz am Sa Dez 14, 2013 5:11 am

Oh mann,deine Story ist echt gut,ich hoffe du hörst niemals auf zu schreiben!!!
*-*
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KAPITEL18

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 14, 2013 1:27 pm

(sry in meinem grab hör ich auf zu schreiben! Very Happy )

Kobaltpfote drehte sich um als sie den schrei von Riesenpfote hörte und sah dann, wie er zu Samtpfote lief. Dann sah Kobaltpfote auch warum: Samtpfote kam schwankend aus der Kinderstube und fiel hin. Ihre Pupillen, waren riesen groß geworden und sie würgte. Riesenpfote saß bei ihr als Kobaltpfote sich auf den Weg zu den beiden machen. Sie rannte los.
Als sie bei ihnen ankam, sah sie Samtpfote bewegungslos vor Riesenpfote liegen.
„Samtpfote!!!“, Riesenpfote sah Samtpfote mit riesengroß geweiteten Augen an.
„Riesenpfote, was ist passiert?“, fragte Weißpfote, der Kobaltpfote gefolgt war.
„Wolkensprung!“, erklang es hinter Kobaltpfote.
Riesenpfote drehte sich zu ihr um: „sie…sie…sie…!“
„was ist Bernsteinpfote?“, rief Wolkensprung.
„Irgendetwas ist mit Samtpfote!“, rief Bernsteinpfote ihr zu.
Wolkensprung kam an Kobaltpfote vorbei gelaufen und hockte sich neben Samtpfote’s Körper. Sie tastete mit der Pfote ihren Körper ab und sagte dann: „Hat jemand gesehen, was passiert ist?“
„sie…sie ist schwankend aus der Kinderstube gekommen und dann umgekippt!“, stotterte Riesenpfote.
„keine sorge!“, sagte Wolkensprung. „sie hat nur das Bewusstsein verloren. Sie wird wieder.“
jetzt schaltete sich Kobaltpfote auch mal wieder hinzu: „ bist du dir da auch ganz sicher?“
„ja, keine sorge! Sie wird wieder. Das war nur die ganze Aufregung. weiß jemand, wie es Braunjunges und Weißstreif geht?“, fragte Wolkensprung jetzt ganz unerwartet und drehte sich dann ruckartig zur Kinderstube.
Jetzterst bemerkte Kobaltpfote den komischen Geruch nach Blut und das er aus der Kinderstube kam. Was war dort passiert?
Wolkensprung hatte sich schon in Bewegung zum Eingang gesetzt und sie folgte ihr. Als sie näher kamen, wurde der Geruch stärker. Kobaltpfote hatte langsam einen Verdacht, was dort passiert war.
Sie sah noch, wie Wolkensprungs Schwanz in der Kinderstube verschwand.
Kobaltpfote folgte ihr.
,,du bleibst bitte draußen, das solltest du nicht sehen!“ Wolkensprung war wieder aus der Kinderstube getreten und hatte sich vor Kobaltpfote gestellt.
„komm mit, das solltest du wirklich nicht sehen und Schneestern hat was zu verkünden.“, Funkenherz legte Kobaltpfote den Schwanz auf die Schulter.
Kobaltpfote seufzte und gab ihrer Mutter dann nach. Sie folgte ihr an den Rand der Höhle. Was hatte Schneestern wohl zu sagen, überlegte sie sich.
„wir haben wieder trauriger Neuigkeiten zu verkünden!“, verkündete Schneestern, als er sich in die Mitte der Höhle gestellt hatte. „Weißstreif und zwei ihrer jungen, Braunjunges und Frosstjunges, sind an der merkwürdigen Krankheit gestorben und Katzenkralle ist wahrscheinlich an dieser ebenfalls erkrankt!“
Durch die Höhle ging ein Raunen und Kobaltpfote wurde schlecht. Das war also der Gestank gewesen, der aus der Kinderstube gekommen war! Sie erschauderte. Deshalb wollte Wolkensprung nicht, dass sie in die Kinderstube kommt!
„Wir müssen etwas gegen diese Krankheit unternehmen, sonst stirbt uns der ganze Clan noch weg!“, rief eine weiß-rötliche Kriegerin, Morgenröte!
Kobaltpfote konnte sie nicht leiden, sie war eingebildet und dachte immer, sie wüsste alles besser weil sie im Kriegerrat war.
Nachtschweif gesellte sich zu ihr: ,,Morgenröte hat recht! Wir sollten etwas gegen diese Krankheit unternehmen!“
„ich bin eurer Meinung“, setzte Schneestern an. „aber wir wissen nicht, was wir dagegen tun sollen! Wir kennen keine Behandlung Methode! Oder Wolkensprung, hast du schon etwas gewunden, womit wir die kranken behandeln können?“
Wolkensprung streckte den Kopf aus der Kinderstube und schüttelte den Kopf.
Kobaltpfote sank der Mut. Wie sollten sie das nur überstehen?
Schneestern hatte sich zurückgezogen, wärend sie in ihre Gedanken vertieft war. Sie eilte also zurück zu Riesenpfote und Samtpfote. Diese lag immer noch bewegungslos auf dem Boden. Kobaltpfote setzte sich neben Riesenpfote und legte ihm den Schwanz auf den Rücken. „sie wird wieder gesund! Du musst nicht die ganze Zeit neben ihr sitzen!“
„Aber, was ist, wenn sie doch nicht wieder gesund wird? Ich will bei ihr bleiben. Ich will sie nicht alleine lassen!“, Riesenpfote wirkte verängstigt auf Kobaltpfote.
Sie sah auf Samtpfote. Diese hatte sich bewegt und ihre Augen zitterten leicht. Kobaltpfote sah genauer hin und dann erschrak sie. Samtpfote saugen zitterten immer schneller und ihre Kehle begann zu bluten! Dann riss sie die Augen auf und alles um Kobaltpfote wurde still.

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KAPITEL19

Beitrag  Samtpfote am So Dez 15, 2013 7:32 am

Samtpfote hörte die stimmen um sie herum. Die stimmen waren laut und es waren viele. Samtpfote konnte sie nicht auseinander halten.
Weit entfernt hörte sie eine Stimme: „Samtpfote! Samtpfote! Bleib bei mir!“
Samtpfote wollte die Augen öffnen, bemerkte dann aber, dass sie schon offen waren!
Wieso kann ich nichts sehen?, wollte Samtpfote schreien, brachte aber keinen laut heraus. Was war nur mit ihr los?
„wa…wa…was ist mit ihr los?“, rief eine Stimme. Eine stimme, die verängstigt klang. Wieso hatten alle so eine Angst, ihr ging´s doch gut! Oder nicht?
„schnell, helft mir sie in den Heilerbau zu tragen. Wir müssen die Blutung stoppen!“
Blutung? Jetzt verstand Samtpfote Garnichts mehr. Sie wollte sich bewegen und selber aufstehen, es ging aber nicht. Irgendwas stimmte mit ihr nicht. Ihr ganzer Körper schmerzte irgendwie, aber irgendwie spürte sie auch Garnichts. Dann verlor sie wieder das Bewusstsein.

Als sie das nächste Mal zu sich kam, öffnete sie die Augen und sah schemenhafte gestalten. Ihr ganzer Körper pochte immer noch, der Boden war dieses Mal aber weicher.
Sie versuchte sich zu bewegen. Aber nichts regte sich. Sie hörte ein paar stimmen murmeln , dann wurde wieder alles dunkel.

Sie wachte auf. Dieses Mal waren schon einzelne dunkle Farben zu erkennen. Wolkensprung saß neben ihr. Das bemerkte Samtpfote an ihrem Geruch. Ihr Geruches sinn war also auch schon wieder zurückgekehrt. Wolkensprung schnupperte an ihr. Als sie mit der Nase leicht Samtpfote’s rücken berührte, zuckte diese zusammen.
„Schafpfote, hohl Riesenpfote und Kobaltpfote! Und am besten noch Schneestern!“, rief Wolkensprung einer kleineren am Rand stehenden Tigerin zu. Diese drehte sich um und lief durch einen Gang nach draußen. „bleib liegen Samtpfote!“
Samtpfote sah ihr nach. Als sie verschwunden war, richtete Samtpfote ihre Augen wieder auf Wolkensprung. Wolkensprung tastete sie mit der Pfote ab.
Dann hörte Samtpfote Schritte, die aus dem Gang kamen, in den Schafpfote verschwunden war. Raus aus dem Tunnel kamen Riesenpfote und Kobaltpfote.
„du wolltest uns sprechen Wolkensprung?“, fragte anscheinend Riesenpfote, genau konnte es Samtpfote aber nicht erkennen.
Wolkensprung drehte sich zu ihnen: „ich glaube sie ist aufgewacht, sie hat sich zumindest bewegt.“
„was? Sie hat?“, rief Riesenpfote und rannte auf sie zu.
Samtpfote brachte ihre ganze Kraft auf und wollte ihren Kopf heben. Sie sah, wie er vor ihr stoppte. Dann wieder nur schwarz.

Als sie erneut wach wurde, war wieder alles zu erkennen. Ein weicher pelz drückte sich von hinten an sie, ein anderen lag vor ihr. Beide Tiger atmeten gleichmäßig.
Sie schlafen anscheinend, dachte Samtpfote und hob den Kopf. Dieses mal ging es ohne große Anstrengung, wie sie bemerkte. Sie richtete sich auf und versuchte die beiden Tiger um sie herum nicht zu wecken. Sie setzte sich hin und fing an sich zu putzen. Eine schemenhafte Gestalt bewegte sich am anderen Ende der Höhle und Samtpfote schaute auf.
„Samtpfote!“, Wolkensprung kam auf sie zu gerannt. Jetzt fingen sich die beiden Tiger am Boden auch an sich zu bewegen und Samtpfote sah sie sich genauer an: es waren Kobaltpfote und Riesenpfote. „Samtpfote, du bist wach geworden!“
Samtpfote sah sie an. Wolkensprung wirkte leicht verängstigt. Was ist mit ihr los?, dachte Samtpfote sich. Ich war doch nur kurz nicht bei Bewusstsein! „warum bist du so verängstigt?“, fragte Samtpfote sie deshalb.
„hast du es nicht bemerkt?“, fragte Wolkensprung sie. „du warst einen Mond bewusstlos!“

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KAPITEL20

Beitrag  Samtpfote am Mo Dez 16, 2013 10:20 am

Samtpfote starrte sie mit offenem Maul an: „ich habe was?“
Kobaltpfote bewegte sich an ihren Pfoten und sprang auf. „du bist endlich aufgewacht!“, rief sie keuchend. Dann stieß sie Riesenpfote mit der Pfote an, diese regte sich leicht und grunzte dann etwas Unverständliches. Kobaltpfote stieß ihn daraufhin ein zweites Mal an und sagte dabei: „Samtpfote ist aufgewacht du Floh pelz!“
Riesenpfote sprang auf und blickte Samtpfote mit großen Augen an. Dann sprang er, wie von der Tarantel gestochen, einen stück zurück und rief: „d..d…du kannst nicht Samtpfote sein, du warst einen Mond bewusstlos! Du kannst es nicht sein!“ dann rannte er aus der Höhle und alles verstummte.
Samtpfote schaute ihn fragend hinterher. „was war denn das grade?“ Sie drehte sich zu Wolkensprung und Kobaltpfote um und erstarrte. Sie starrten sie nun mit großen Augen an. Jetzt verstand Samtpfote Garnichts mehr. Was ist mit mir los?
Ein leises schneeknirschen kündete Schneestern an, der nun in die Höhle trat. Als er Samtpfote erblickte, erstarrte er. Dann kam er näher und verbeugte sich.
Samtpfote drehte sich um, um zu sehen ob noch irgendwer hinter ihr stand, aber da war niemand, nur die Wand der Höhle. „was geht hier vor?“, fragte sie nun laut in die Runde.
Kobaltpfote starrte sie immer noch an und Wolkensprung war in einer kleineren Höhle am Rand verschwunden. Schneestern richtete sich wieder auf und setzte sich dann. „dein Kommen wurde vorbestimmt, aber wir konnten es nicht erkenne, da du noch nicht so weit warst. Du bist hier, und ausgebildet zu werden und dann als große Kriegerin zu deinem Clan zurück zu kehren! Jetzt, da deine weißen Flecken rot sind, kannst du deine Ausbildung beginnen!“
Samtpfote starrte ihn an. Weiße Flecken rot? Sie verstand mal wieder Garnichts und so sagte sie: „meine weißen Flecken sind immer noch weiß, also kann ich gar nicht die sein, die ihr erwartet!“
„guck nochmal genau nach.“ Wolkensprung war wieder zu ihnen getreten.
Samtpfote blickte sie an, tat dann aber wie ihr geheißen und blickte auf den weißen Fleck unter ihrer Pfote. Dieser war immer noch weiß, es hatte sich nichts geändert. Dann blickte sie auf ihre rote schwanzspitze. ROT? Samtpfote erstarrte in ihrer Bewegung, dann versuchte sie das rot von der Schwanzspitze zu waschen.
„das wird nicht funktionieren Blutpfote!“
„Blutpfote?“, Samtpfote starrte Wolkensprung an. „wer ist Blutpfote?“
Schneestern neigte wieder den Kopf und antwortete dann: „ihre Pfoten werden sie leiten, das Rote wie Blut, aber kein Blut wird an diesen Pfote kleben. Blutpfote ihr Name. Kommen wird sie aus einem anderen Clan und ihr sollt sie unterrichten!“
„bitte was?“ das machte es Samtpfote jetzt nicht klarer. Was sollte dieser ganze Humbug, von wegen Blutpfote?
„du bist Blutpfote!“, schaltete sich Schneestern jetzt wieder ein. Dann trat er neben Kobaltpfote, die immer noch wie vereist vor ihr stand und sie anstarrte. Plötzlich drehte sie sich um und rannte aus der Höhle.
Samtpfote hörte noch, wie Kobaltpfote etwas schrie, dann verstummte sie und lauter werdendes murmeln kam durch den Gang, in den Kobaltpfote verschwunden war, wahrscheinlich der Ausgang zur großen höhle, auf sie zu. Es wurde immer Lauter und dann trat der ganze Clan auf die Heiler Lichtung.
Schneestern drehte sich zu ihnen um und verkündete: „Blutpfote ist gekommen!“

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KAPITEL21

Beitrag  Samtpfote am Di Dez 17, 2013 5:06 am

Samtpfote schreckte hoch. Das war ja ein komischer Traum, dachte sie so bei sich und blickte sich dann im Heilerbau um. Alles war ruhig, nur das leise atmen von Kobaltpfote neben ihr konnte sie hören.
Es waren zwei Tage vergangen, seit Braunjunges, Frosstjunges und Weißstreif gestorben waren und Samtpfote musste immer noch daran denken, was Braunpfote gesagt hatte: „Zwei sind es. Schwarz und weiß. Punkt und punkt. Sie werden es vollbringen!“ was hatte das nur zu bedeuten?
Samtpfote hatte es noch keinem erzählt, weil sie dachte, dass sie dann alle auslachen würden.
„was hast du?“ Samtpfote drehte sich erschreckt um. Wolkensprung hatte sich von hinten angeschlichen. „ich sehe doch, das dir was auf dem Herzen liegt!“
„es…es…es ist nichts.“ Sie fühlte sich ertappt. War es so auffällig?
„erzähl schon.“ Wolkensprung setzte sich zu ihr. „du kannst mit mir reden, wenn irgendwas ist, dass weißt du doch, oder?“
Samtpfote leckte sich beschämt über die Brust, dann seufzte sie und sagte: „es ist nur… naja… Braunjunges hat da etwas gesagt, bevor sie gestorben ist, aber es ist wohl nichts!“
„erzähl schon, was hat sie den gesagt?“
Wie weit soll das hier noch führen?, dachte Samtpfote bei sich, aber sie erzählte dann doch: „Braunjunges sagte, naja, sie sagte: `Zwei sind es. Schwarz und weiß. Punkt und punkt. Sie werden es vollbringen!´“
Wolkensprung riss die Augen auf.
Was hat sie nur?, dachte Samtpfote und leckte sich über die Brust. „ich hatte auch noch einen Traum heute Nacht, aber der ist wahrscheinlich total unwichtig!“
„nein, erzähl mir von dem Traum.“, sagte Wolkensprung völlig außer Atem.
Sollte ich? Ach, ich mach es einfach mal, ist ja nichts bei! „naja, also meine Schwanzspitze und meine Ohr spitze waren nicht mehr weiß, sondern rot und Schneestern hat sich vor mir verbeugt und irgendwas von einer Prophezeiung gelabert. Irgendwas von einer Blutpfote, die aus einem anderen Clan kommen wird und eine große Kriegerin wird, sie muss aber erst von euch unterrichtet werden.“
Wolkensprungs Augen sind bei Samtpfote’s Erzählung immer größer geworden und Samtpfote dachte sie würden ihr gleich aus dem Kopf fallen, da fasste sich Wolkensprung wieder und sagte: „das war wahrscheinlich nur Braunjunges Einbildung und ein ganz harmloser Traum, da ist nicht bei!“ Damit drehte sie sich um und ging.
Irgendwas verheimlicht sie mir!, dachte Samtpfote wütend, ließ dann aber den Gedanken bei Seite und stieß Kobaltpfote an: „hey Schlafmütze, aufwachen! Es ist ein schöner Tag!“
Kobaltpfote schnaufte leise, dann schlug sie die Augen auf und streckte sich. „schon morgen?“, fragte sie noch verschlafen, setzte sich dann aber auf und begann sich zu waschen.
Samtpfote versank also wieder in ihre Gedanken. Wieso verheimlicht Wolkensprung mir etwas? Habe ich irgendwas verbrochen?
„kommst du? Wir wollten mal nach Katzenkralle sehen!“, Riesenpfote war während dessen in den Heilerbau gekommen und hatte sich zu ihnen gesellt.
„ja, ok!“
Katzenkralle hatte länger durchgehalten als die anderen Katzen mit der Krankheit: Gasschnauze und Graukralle waren gestorben und Schneestern hatte ein Leben verloren. Engelpfote war auch gestorben, bis jetzt aber noch aus unerklärlichen Gründen.
Lange wird er aber wahrscheinlich nicht mehr durchhalten, dachte sich Samtpfote. Er wird mit jedem Tag schwächer und sein ende konnte nicht mehr weit sein.
Riesenpfote setzte sich in Bewegung und Samtpfote folgte ihm. Kobaltpfote schloss sich ihnen an und so gingen sie zu der Höhle, die die Krieger gefunden hatten, um dort die Kranken unter zu bringen.
„dürfen wir eintreten?“, rief Riesenpfote in die Höhle.
Eine schwache stimme stimmte zu und sie traten ein.
Katzenkralle lag zusammen gerollt, in einer Blutlache, in der hintersten Ecke der Höhle. Sie gingen näher an ihn heran, da begann er heftig zu Husten und zu würgen und Blut rann aus seinem Maul.
Die drei schreckten zurück, dann riss er die Augen auf und flüsterte: „ Zwei sind es. Schwarz und weiß. Punkt und punkt. Sie werden es vollbringen!“
Samtpfote starrte ihn an. Er röchelte und seine Augen starrten an die Wand. Dann wurden sie glasig und ein röchelndes atmen beendete sein leben.

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KAPITEL22

Beitrag  Samtpfote am Mi Dez 18, 2013 5:12 am

Samtpfote löste sich aus seiner Erstarrung und blickte zu Riesenpfote und Kobaltpfote rüber.
Die zwei wechselten die Blicke zwischen ihr und Katzenkralle´s Leiche.
„Hallo, ist hier jemand drin?“ eine, Samtpfote vertraute, stimme, schallte von draußen herein.
Samtpfote wirbelte erschrocken herum. Im Eingang stand Grasjunges.
„was ist denn hier los?“, fragte er mit seiner kindlich hohen stimme.
Samtpfote begann zu zittern.
„hier? Hier ist nichts los, wir wollten nur katzenkralle besuchen.“ Kobaltpfote hatte sich zu ihnen gedreht und blickte Gasjunges an.
Samtpfote schaute zu Riesenpfote. Er stand immer noch da und wechselte die Blicke zwischen ihr und Katzenkralle’s Leiche.
Kobaltpfote drehte sich auch zu ihm um und stieß ihn mit der Pfote an: „ey, du dummer Fellball, wir sollten Wolkensprung Bescheid sagen, dass Katzenkralle tot ist.“
Riesenpfote drehte sich um und Samtpfote glaubte ein misstrauisches funkeln in seinen Augen zu sehen. Als sie aber genauer hinsehen wollte, hatte er den Kopf schon weg gedreht und verließ hinter Kobaltpfote die Höhle.
„was war denn das?“
Samtpfote drehte sich erschreckt wieder zu Grasjunges. Sie hatte ihn ganz vergessen! „w…w…was hast du gesagt?“
„ich habe gefragt, was das grade war, hast du mir etwa nicht zugehört?“
Samtpfote war verlegen. Sollte sie ihm wirklich sagen, dass sie nicht zugehört hatte?
„ich…ich…ich war leicht abwesend und habe deshalb nicht mitbekommen, was du gesagt hast. Tut mir leid!“
„egal, war sowieso nichts wichtiges!“, Grasjunges schnippte mit der schwanzspitze. „aber was hatte Riesenpfote jetzt? Er sah so misstrauisch aus!“
Samtpfote nickte. „ist mir auch aufgefallen. Ich weiß nicht warum, aber wir sollten jetzt auch mal gehen.“ Sie setzte sich in Bewegung und trat aus der Höhle hinaus. Die Luft war angenehm, nicht mehr diese stickige Luft. Sie atmete tief ein und wieder aus und sah sich dann nach Grasjunges um.
Grasjunges stolperte aus der Höhle und knallte gegen Samtpfote: „tut mir leid, ich wollte das nicht!“ er blickte sie ängstlich an.
Das letzte Mal, war ich wohl etwas schroff, er hat anscheinend Angst vor mir. „kein Problem, kann passieren!“ sie half ihm auf die Pfoten und setzte sich in Bewegung.
Der Boden knirschte und die Felsen glitzerten. Bald war Weihnachten, dachte Samtpfote so bei sich.
„was hast du?“ Grasjunges sprang neben sie und blickte sie mit großen Augen an.
„nichts“, antwortete Samtpfote leicht forsch und ging einen schritt schneller. Sie sah wie Grasjunges versuchte mit ihr Schritt zu halten, wenig später aber nachgab und hinter ihr her tappte.
Samtpfote dachte nach: Der DonnerClan wollte sie ja anscheinend nicht mehr, schließlich kam niemand um sie zu suchen, beziehungsweise sie zu hohlen. Vielleicht sollte sie ja hier bleiben und ihre Krieger Ausbildung hier beenden?
Wolkensprung kam an ihnen vorbei gelaufen und Samtpfote blickte ihr nach.
„wohin geht sie?“, fragte Grasjunges neben ihr.
„weiß ich nicht, lauf ihr doch nach und frag sie!“
„darf ich?“, fragte Grasjunges auf und ab hüpfend. „cool!“
Damit rannte er los und ließ Samtpfote alleine stehen. Diese drehte sich wieder um und machte sich wieder auf den Weg zur großen Höhle.
Der weg war nicht lang, aber es kam ihr vor wie stunden, die vergingen bis sie ankam.
Die Lichtung auf der sie stand war grün und die Bäume hatten eine Vielzahl an blättern.
Es ist doch immer noch Winter!, rief sich Samtpfote ins Gedächtnis. Wie kann das sein?
Sie blickte sich um und erst dann bemerkte sich die vier Katzen, die in der Mitte der Lichtung standen.

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KAPITEL23

Beitrag  Samtpfote am Fr Dez 20, 2013 1:33 am

Samtpfote wollte noch umdrehen, aber da hatten sie die Katzen schon bemerkt.
„Samtpfote, bleib hier, wir müssen mit dir reden!“, rief Häherfeder.
Samtpfote drehte ruckartig um und knurrte: „was wollt ihr jetzt schon wieder von mir? Ich bin doch nur eine Schülerin, nichts weiter!“ sie drehte sich um und wollte wieder gehen, da stand schon Flammenpfote vor ihr
„hör dir doch wenigstens mal an, was wir zu sagen habe!“
Samtpfote seufzte und gab nach. Sie drehte sich um und wollte Flammenpfote folgen, dieser war aber schon wieder bei den anderen Heiler. Sie ging zu ihnen und stellte sich gegenüber von ihnen hin.
Ganz rechts stand Falkenpfote, neben ihm stand Maulbeerglanz, dann kam Häherfeder und links außen stand Flammenpfote.
„was habt ihr mir zu sagen?“, Fragte Samtpfote biestig.
Häherfeder starrte sie mit seinen blinden Augen an und sagte dann: „beruhig dich erst mal, dann erklären wir dir den Rest!“
Samtpfote atmete tief ein und dann wieder aus. War es das, was sie wirklich wollte? Wollte sie wirklich hören, was sie ihr sagen wollten?
„gut also können wir ja jetzt zum ernsten teil übergehen. Du hast di Prophezeiung ja schon gehört! Du und Kratzpfote müssen zurück zum DonnerClan!“, sagte Maulbeerglanz ernst.
„nein!“, schrie Samtpfote laut, so laut, dass sie dachte das sie doch irgendwer im ganz hätte hören müssen, aber niemand tauchte auf. „erstens, wer sagt, dass ich zurück zum DonnerClan gehe! Und zweitens, diese Nervensäge Nehm ich erst recht nicht mit!“
Die Heiler Katzen sahen sich an und Samtpfote dachte schon, sie hätte etwas Falsches gesagt. Falkenpfote löste sich zuerst wieder und sah sie ernst an: „dann wird deinem Clan vielleicht etwas schlimmes zustoßen!“
Samtpfote wollte noch was sagen, da verschwamm schon alles vor ihren Augen und Dunkelheit kehrte ein.

Dann wurde alles wieder hell und Samtpfote lag in einem Gang, der Gang durch den sie zu der grünen Höhle gegangen war. Sie sah sich um, ob sie irgendwer gesehen hatte und richtete sich dann auf. Sie folgte dem Gang und dieses Mal kam sie auch im Lager des SchneeClans an.
Wieso war der gang eben anders verlaufen?, fragte sie sich.
„Samtpfote!“ Samtpfote drehte sich um und sah, wie Kratzpfote auf sie zukam.
„was willst du?“, knurrte Samtpfote, ging dabei aber weiter ihren weg.
Kratzpfote schloss auf und sagte: „ich hatte einen Komischen Traum, indem du auch vorkamst! Weißt du was davon?“
„nein!“, fauchte Samtpfote. „also lass mich in Ruhe!“ dann lief sie los Richtung Schülerbau.
„Samtpfote!!!“
„Lass mich!“ Samtpfote wurde schneller, wurde dann aber von Kobaltpfote eingeholt.
„was war denn das grade?“, fragte sie.
Samtpfote hielt an und sah sie an, schwieg aber.
„wie gehst du denn mit deiner Schwester um? Sie hat auch Gefühle und sie wollte ganz normal mit dir reden! Wieso zickst du sie dann so an?“
Samtpfote schwieg weiter, setzte sich dann aber, zielgerichtet auf den Schülerbau, wieder in Bewegung. Sie hörte den Schnee knirschen, als Kobaltpfote aufstand und ihr folgte.
Sie wirbelte zu ihr rum und schrie: „was willst du von mir?“
Kobaltpfote schreckte zurück und fing an zu zittern.
„tut mir leid!“, miaute Samtpfote dann.
„ich…ich…ich wollte nur von dir wissen, ob du weiß was dieser Satz, den Katzenkralle gesagt hat bevor er gestorben ist, zu bedeuten hat!“
Samtpfote grübelte. Sollte sie sich Kobaltpfote anvertrauen? Irgendwem musste sie sich ja jemandem anvertrauen, also seufzte sie und schnippte mit dem Schwanz Richtung Schülerbau. „wir sollten das nicht hier besprechen. Komm, wir sollten das im Schülerbau machen!“
Samtpfote setzte sich in Bewegung, sah sich dann aber nochmal um, ob Kobaltpfote ihr folgte. Als sie sich war, verschnellerte sie ihren Schritt und tauchte wenig später in den Schülerbau ein.

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KAPITEL24

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 21, 2013 5:56 am

Samtpfote setzte sich hin und Kobaltpfote setzte sich ihr gegenüber.
Sie seufzte und sagte dann: „ich habe keine Ahnung was es damit auf sich hat. Ich hatte auch schon zwei träume, in denen ich vier der Heiler Katzen unserer Clans begegnet bin und den ersten der beiden Träume hatte Kratzpfote anscheinend auch.“
„woher weißt du das denn?“, fragte Kobaltpfote dazwischen.
Samtpfote überlegte kurz. Hätte sie das wirklich machen sollen? Sich jemandem anvertrauen? Sollte sie das nicht lieber mit Kratzpfote besprechen, schließlich ging sie das ja auch was an!?
„ich sollte geh!“, sagte sie dann schließlich und ging hinaus. Kobaltpfote machte anscheinend keine Anstalten sie davon abzuhalten, schließlich folgte sie ihr nicht. Samtpfote ging also aus dem Schülerbau hinaus und überlegte: Wo ging es wohl nach oben? Nach draußen? Raus aus dieser Höhle und diesen Gängen? Sie schnüffelte und erkannte den Geruch von beute, der aus einem der Gänge zu kommen schien. Und ein weiterer Geruch begleitete ihn, der Geruch nach Bäumen und Kaninchen. Dieser Geruch war aber, wie sie feststellte sehr schwach, aber frisch.
Da geht es raus!, dachte sie sich und machte sich auf den weg.
Sie überquerte den Lagerplatzt und kam an dem Eingang an. Als sie ihn betrat, traten Morgenröte und Herbstlicht aus kleinen Höhlen am Rad des Gangs.
„dir ist es nicht erlaubt zu gehen!“, sagte dann die tiefe Stimme von Herbstlicht.
„wieso nicht?“, knurrte Samtpfote mit fester Stimme. „ich habe ein freies Leben und bin niemandem unterworfen und ich gehöre auch niemandem, also kann ich jetzt bitte durch?“
Morgenröte schüttelte den Kopf. „das geht leider nicht!“
Samtpfote sah ihn empört an. „bin ich jetzt also eine gefangene?“
Morgenröte schüttelte erneut den Kopf: „nein, bist du nicht. du kannst dich frei im Lager bewegen, du darfst nur nicht gehen!“
Samtpfote knurrte sie an: „also bin ich eine Gefangene!“ Sie versuchte an den beiden vorbei zu kommen, aber Herbstlicht stellte sich ihr in den weg. „lass mich durch!“, schrie sie ihn an. Dann hörte sie ein leises schneeknirschen und drehte sich um.
Vor ihr stand Schneestern. Er blickte an ihr vorbei zu Herbstlicht und Morgenröte. „was ist hier los?“, fragte er die beiden.
„die lassen mich nicht durch!“, schrie Samtpfote ihn an.
Schneestern ignorierte sie und guckte die beiden hinter ihr weiter an.
Dann ergriff Herbstlicht das Wort: „wir haben sie abgehalten zu gehen, wie du gesagt hast.“
„was?“, schrie Samtpfote. „du hast das veranlasst?“
„gut gemacht!“, sagte Schneestern zu Herbstlicht und Morgenröte. Dann wandte er sich an Samtpfote. „du kommst mit mir!“, knurrte er sie an, dann drehte er um und ging voran.
Samtpfote folgte ihm wiederwillig, da Herbstlicht und Morgenröte sie von hinten antrieben und aufpasste, dass sie nicht abhaute.
Sie knurrte vor sich hin und als sie dachte, dass die beiden nicht aufpassten, ließ sie sich zurück fallen. Dann drehte sie um und rannte los, so schnell sie konnte. Sie erreichte die nächste ecke und raste rum, da stieß sie in Schwarzmond.
„Samtpfote, wir müssen alle mit dir reden, der ganze Clan hat fragen an dich und wenn du nicht weg rennst, wir es leichte für dich!“
Samtpfote versuchte sich an ihm vorbei zu schlängeln, aber er gab ihr mit seiner großen kräftigen Pranke einen Schlag gegen den Kopf. Dieser traf sie mit voller Wucht und ihre Sinne begannen sich zu benebeln. Samtpfote versuchte noch umzudrehen und weg zu rennen, aber dort standen schon drei gestalten. Dann merkte sie, wie Schwarzmond sie mit seinem kräftigen Kiefer im Nacken packte und den drei gestalten folgte.
Sie benutzen, wie Samtpfote ahnte, den weg, den sie gekommen war, bis sie wieder im Lager ankamen.
Samtpfote beobachtete, wie sich Schneestern, sie erkannte ihn an seinem schwarzen Gesicht, zu ihnen umdrehte und Schwarzmond dann, mit einem Kopfnicken zu einer Höhle, den weg wies.
Mit Samtpfote im Maul, machte er sich also auf den weg, durch eine Tigerschar durch, die sich durch die schreie in den Tunneln, gebildet hatte zu der Höhle.
Alle Tiger drehten sich nach ihnen um und als sie bei der Höhle angekommen waren, legte Schwarzmond sie hinein. Er verließ danach leise die Höhle und der schlaf überrumpelte Samtpfote.

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Windherz am Sa Dez 21, 2013 10:16 am

Mal wieder ein Super Kapitel!Ich freue mich schon richtig auf das nächste
Hoffentlich wird Samtpfote sich mit ihrer Schwester richtig vertragen.
Und auch darauf, was noch alles passiert! Wink 
weil du schreibst richtig,richtig gut!!
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KAPITEL25

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 21, 2013 11:51 am

(danke, aber das ist nur eine geschichte die jedder schreiben könnte und langsam fällt mir auch nichts mehr ein)

Samtpfote wurde wach. Was war das den gewesen? Warum wurde sie festgehalten und durfte nicht weg? Was hatte sie nur getan?
Samtpfote brummte immer noch der Schädel von Schwarzmonds schlag. Sie streckte sich und richtete sich dann auf.
In der kleinen Höhle in der sie war, war es dunkel und stickig. Sie sah sich um, konnte aber nichts erkennen.
Dann drehte sie sich um und entdeckte den Ausgang, aber davor stand Schwarzmond und versperrte den weg. Sie tappte also auf ihn zu und stupste ihn mit der Pfote an, dann knurrte sie: „lass mich raus, du dämlicher Fellball!“
Schwarzmond drehte sich rasend schnell um und knurrte: „Nein, du bleibst hier, also leg dich wieder hin und lass mich in Ruhe, oder soll ich dir nochmal eins überziehen?“
Samtpfote war von dieser barschen Art so entsetzt, dass sie sich kleinlaut zurückzog.
Die Zeit schien sehr langsam zu vergehen, bis Schneestern in der Höhle auftauchte.
„wieso wolltest du abhauen?“, knurrte er sie an. „niemand hat gesagt, dass du gehen darfst!“
Samtpfote schreckte zurück, sagte dann aber: „niemand hat gesagt, dass ich bleiben muss! Muss ich denn überhaupt bleiben, und wenn ja, wieso? Was hab ich euch getan?“
Schneestern schüttelte den Kopf und drehte sich dann von ihr ab. „du hast nichts getan, es ist nur…naja…“
„was ist?“
„las ihn!“, rief Schwarzmond vom Eingang her.
Samtpfote knurrte ihn an und schaute dann wieder auf Schneestern. Dieser stand immer noch von ihr abgewandt vor ihr.
„wenn du es mir nicht sagen willst,“, schrie sie. „dann kann ich ja jetzt gehen, oder?“
Schneestern drehte sich ruckartig um und fauchte sie an: „das unterlässt du! Du bleibst hier! Wir haben noch Fragen an dich! Wolkensprung wird gleich kommen und dich befragen!“ Damit beendet er seine Ansprache, stand auf und verschwand wieder durch den Eingang.
Samtpfote blieb schockiert stehen. Was war das den grade? Was hatte sie falsch gemacht?
Da hörte sie schon, wie Schwarzmond vor der Höhle Wolkensprung begrüßte, die daraufhin eintrat. „Hallo Samtpfote!“, sagte sie kühl und setzte sich ihr gegenüber. „ich habe ein paar Fragen an dich, der Krankheit wegen.“
Samtpfote knurrte: „ich habe nichts damit zu tun!“
„dessen können wir uns nicht hundertprozentig sicher sein. Du hast die Krankheit zwar nicht, aber wir sind uns nicht sicher, das Weißstreif und Braunjunges sie je hatten! Der biss einer Katze in ihre Kehle würde nicht sonderlich auffallen, bei dem vielen Blut!“, antwortete Wolkensprung gelassen.
Samtpfote starrte sie an. Sie sollte Weißstreif und Braunjunges umgebracht haben? „wieso sollte ich so was tun? Ich hätte gar kein Motiv und wieso könnt ihr euch da so sicher sein, das die beiden umgebracht wurden?“
„durch das ganze Blut können wir nicht erkennen, was genau passiert ist!“
„dann wascht die beiden, dann könnt ihr sehen, dass die beiden an der Krankheit gestorben sind und nicht ermordet wurden!“
„wir waschen unsere Toten nicht, wenn sie gestorben sind. Der zweite Grund, warum wir dich verdächtigen ist, dass du kein Alibi hattest, wärend die beiden gestorben sind!“
„ich war beiden, wärend sie gestorben sind!“
„ja, aber du hast keine Zeugen, dass du wirklich nur da stundest und ihnen zugeguckt hast!“
Samtpfote starrte sie wieder an, löste sich aber schnell wieder: „und welchen Grund hätte ich die beiden umzubringen?“
„du wolltest Grasjunges für dich habe, alle haben gesehen, wie liebevoll du mit ihm umgegangen bist und Weißstreif war da im weg!“, schrie Wolkensprung jetzt. „du hast es getan und du wirst vom Kriegerrat unseres Clans gerecht dafür bestraft werden!“ Dann rannte sie aus der Höhle.

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KAPITEL26

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 21, 2013 1:40 pm

(ein lied was ich immer höre, wenn ich schreibe, vielleicht inspiriert es ja auch noch eineige andere von euch. LG SAMTPFOTE
https://www.youtube.com/watch?v=-onQcF95pfs )

Samtpfote starrte ihr nach. Der Kriegerrat würde sie verurteilen? Sie hatte doch Garnichts getan! Wie würde er sie wohl verurteilen und was würde das heißen, wenn sie wieder zurück wollte?
„hör mit dem grübeln auf und Putz dich!“, knurrte Schwarzmond von draußen. „ich bin jetzt weg, Rotblut wird auf dich aufpassen, also versuch nicht weg zu rennen!“ Dann ging er und der große Körper des Tigerkaters Rotblut stellte sich vor die Höhle.
Er drehte sich kurz um und knurrte: „du brauchst mich gar nicht erst voll zu labern, sonst verpass ich dir eine!“ dann drehte er sich wieder um und schaute in die große höhle.
Wie lange würde es wohl noch dauern, bis man sie vor den Kriegerrat stellen würde und was würde da passieren? Hatte sie noch eine Change sich zu verteidigen oder musste sie das Urteil einfach so hinnehmen? Welche strafe würde sie überhaupt bekommen? Würde sie wieder nachhause kommen oder für immer hier bleiben müssen? Oder gar schlimmeres: würde man sie des Mords weiterhin verdächtigen und sie umbringen? Samtpfote wagte es gar nicht daran zu denken und verdrängte den Gedanken sofort wieder.
Dann grübelte sie weiter: sollte sie Rotblut vielleicht fragen, welche Strafe auf Mord stand? Nein, er hatte gesagt, er wolle nicht gestört werden, aber es ist doch wichtig, also stand sie auf und ging zu ihm. „ehhhm… Rotblut?“, fragte sie vorsichtig. „ich habe da eine Frage.“
Rotblut wirbelte herum: „was willst du?“
„ich…ich…ich wollte…wollte nur fragen, ob…ob du weißt, welche Strafe auf Mord steht?“, stotterte sie und bereute ihre Frage direkt wieder.
„das wirst du noch früh genug erfahren!“, damit drehte er sich wieder um und beachtete sie nicht mehr. Samtpfote setzte sich also wieder an ihren alten Platzt und wartete ungeduldig. Sie hätte mit aus der Kinderstube gehen sollen, als Wolkensprung gegangen ist.
„hallo Rotblut!“, brummte draußen eine Stimme. „ich bin da, um Samtpfote für den Kriegerrat abzuholen!“
„Hallo Dachenfeuer. Ihr könnt sie gerne abholen, sie nervt langsam und ich will hier nicht mehr rumsitzen.“
Samtpfote hörte, wie er beiseite ging und sah dann, wie Drachenfeuer, ein großer Tiger mit Drachen Augen, eintrat und sie musterte.
„komm mit, der Kriegerrat wartet auf dich!“, sagte er kühl und forderte sie auf aufzustehen.
Samtpfote tat, wie ihr geheißen und ging an ihm vorbei. Draußen warteten noch drei weitere Krieger, die sich in ein Dreieck direkt vor dem Eingang aufgestellt hatten.
Das war bestimmt dazu da, damit sie nicht weglaufen konnte, dachte sich Samtpfote und stellte sich in die Mitte des Dreiecks.
Drachenfeuer trat hinter sie und rief: „Felssplitter, ihr könnt los gehen!“
Der Krieger vor Samtpfote nickte und setzte sich in Bewegung. Die anderen drei folgten ihnen. Samtpfote sah sich in der Höhle um. Kein Tiger schein auf dem Platz zu sein und sie zu beobachten. Alles war in totenstille getaucht und Samtpfote bekam eine Gänsehaut. Wo waren die ganzen Tiger hin verschwunden?
Sie hatten den Platz überquert und betraten nun einen Gang.
Samtpfote drehte den Kopf zu einem Krieger neben ihr und fragte: „wo führt diese Gang hin?“
„das wirst du schon noch früh genug erfahren!“, zischte dieser zurück und schon tauchte in Samtpfote’s Blickfeld der Ausgang des Gangs auf.

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KAPITEL27

Beitrag  Samtpfote am So Dez 22, 2013 2:33 am

Als sie aus dem Gang traten, öffnete sich vor Samtpfote eine große Höhle. Auf beiden Seiten der Höhle Standen in großer Zahl Tiger, die sie feindselig anstarrten.
Als sie eintraten machten die Tiger in der Mitte einen Gang frei, der auf einen kleinen leeren Platz am Ende der Höhle führte.
Samtpfote erschauderte, aber Felssplitter setzte sich schon wieder in Bewegung und Drachenfeuer drängte sie weiter zu gehen. „mach schon!“, knurrte er sie biestig an.
Samtpfote setzte sich also in Bewegung. Sie sah sich um. An beiden Seiten standen Tiger, denen sie vertrat hatte und die immer nett zu ihr gewesen waren. Sie sah Schwarzherz, die aber weg blickte als Samtpfote sie ansah. Hinter ihr sah sie Grasjunges, der sie mit angsterfüllten Augen anblickte.
Als sie ihn entdeckte, waren sie aber schon fast vorbei und Samtpfote konnte ihm nur noch kurz in die Augen blicken. Dann waren sie auch schon vorbei und Kobaltpfote trat in Samtpfote’s Blickfeld. Kobaltpfote schaute sie mit ihren Kobaltblauen Augen feindselig an. Samtpfote schreckte leicht zurück, als sie sich leicht vorbeugte und sie anknurrte.
„los, weite, nicht stehen bleiben!“, drängte Drachenfeuer Samtpfote auch schon wieder von hinten und Samtpfote wandte den blick von Kobaltpfote ab. Als sie das getan hatte, war aber schon wieder eine andere Gestalt in ihr Blickfeld gekommen, die, nicht wie die anderen, traurig zu boden blickte. Riesenpfote. Sie blickte ihn an, wollte was sagen, aber er beachtete das ganze geschehen anscheinend gar nicht.
Nach kurzem blick, war sie aber auch schon wieder vorbei und der Tigergang fand langsam ein Ende. Kurz vor Schluss, tat sich noch ein Tiger auf, den Samtpfote kannte. Wolkensprung stand am Ende und sah sie kühl an. Der blick ließ Samtpfote´s Blut gefrierte. Ich habe sie nicht umgebracht!, schoss es ihr durch den Kopf, aber niemand konnte das beweisen, weil niemand dabei war.
Das ist mein Ende, dachte sie sich noch, kurz bevor sie auf den kleinen Vorplatz trat.
An der Höhlen wand stand Schneestern mit dem Kriegerrat: Schwarzmond, Herzsonne, Grünauge, Morgenröte, Nachtschweif, Herbstlicht, Wolfszahn, Goldhimmel und Eulenflug.
Samtpfote begann zu zittern und wollte umdrehen, aber der Tigergang hatte sich bereits geschlossen und Drachenfeuer, Felssplitter und die anderen beiden Tiger versperrten ihr den weg.
„danke, Dachenfeuer, das ihr sie hergebracht habt. Ihr könnt euch jetzt zu euren Clan Gefährten begeben!“, grollte die tiefe Stimme von Schneestern hinter ihr.
Drachenfeuer und die anderen drei verbeugten sich und verschwanden dann zwischen den anderen Tigern.
„Samtpfote!“ bei Schneestern´s ruf, drehte sie sich ungewollt um. „du weißt warum du hier vor uns stehst?“
Samtpfote wagte nichts zu sagen.
„Ich verlange eine Antwort von dir!“, knurrte er deshalb.
Samtpfote zuckte zurück. „ich…ich…ich habe das nicht getan, was ihr mir vorwerft!“, stotterte sie.
„du hast also Braunjunges zu Weißstreif nicht umgebracht?“, knurrte Schwarzmond. „beweise, dass es so ist!“
„erstens, welches Motiv hätte ich, zweitens, welche beweise habt ihr, dass sie umgebracht worden sind und nicht an der Krankheit gestorben sind und drittens, warum seid ihr euch so sicher, dass ich sie umgebracht hätte und nicht jemand anderes?“, knurrte sie nun etwas fester, aber ihre Stimme wackelte immer noch.
Schneestern nickte, sagte dann aber zu Samtpfote’s bedauern: „das hattest du alles. Dein Motiv war, dass du Grasjunges für dich allein haben wolltest! Bei dem zweiten können wir uns nicht hundertprozentig sicher sein, weil wenn sie wirklich krank gewesen sein sollten, und wenn nur ein bisschen, dann würden wir uns beim Waschen natürlich anstecken! Und drittens: in Braunjunges Blut wurde dein Fell gefunden!“
„ich habe mich zu ihr runtergebeugt, als sie etwas gesagt hat, klar, dass dann mein Fell in ihrem Blut ist!“
„gleichzeitig hattest du aber auch noch die Gelegenheit dazu!“, schaltete sich nun Schwarzmond dazu. „du warst alleine mit ihnen in der Kinderstube und niemand konnte dich beobachten! Ich sage wir bestrafen sie danach, dass sie jemanden ermordet hat, auch wenn sie es nicht zugibt! Wer stimmt mir zu?“
Alle Rats Mitglieder stimmten mit einem jaulen zu und Samtpfote wurde bange. Welche Bestrafung stand wohl auf Mord.
„die Strafe für Mord steht zur jetzigen Zeit auf den tot!“

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KAPITEL28

Beitrag  Samtpfote am So Dez 22, 2013 4:00 am

Samtpfote starrte ihn an. Tot? Sie sollte sterben für etwas, dass sie nie getan hatte?
„ich habe sie nicht umgebracht!“, schrie sie, wurde aber schon von den nächsten zwei Katzen, die ihr am nächsten standen, nach draußen geleitet. Überall waren Jubel rufe zu hören.
Als sie durch die Menge der Tiger ging, hörte sie überall satzfetzten, die manche Tiger miteinander wechselten.
„sie haben richtig entschieden!“
„genau, sie sollte nicht frei rumlaufen!“
„sie sollte eines Schmerzvollen Todes sterben, damit sie lern, dass man niemanden umbringen darf!“
„du hast Recht!“
Samtpfote sah sich um. Alles sahen sie feindselig und mit gierigem blick in den Augen an. Nur Riesenpfote stand immer noch mit gesenktem Blick da und wagte es anscheinend nicht sie anzugucken.
Samtpfote stach die Erkenntnis, dass es vielleicht das letzte Mal war, das sie ihn sah.
Was soll ich nur tun? Abhauen kann ich nicht!, dachte sie sich.
„Blitzherz, Lichtwolke, wartet, wir begleiten euch!“, rief eine Stimme hinter Samtpfote und sie drehte sich um. Es waren Drachenfeuer und Felssplitter, die auf sie zukamen. „sie könnte weg laufen, wenn ihr nur zu zweit seid.“
Der eine Tigerkater nickte. „dann weiter!“ er setzte sich wieder in Bewegung und die anderen folgten.
Samtpfote wurde von Dachenfeuer weiter gedrängt und gelangte so wieder in den Gang, der in das Lager führte.
Als sie aus dem Gang trat, traute sie ihren Augen nicht. Auf dem Lagerplatz standen Blattpfote, Funkenpfote und Schlangenpfote und Sahen sie mit großen Augen an.
Sie blieb stehen und starrte sie an. Was hatte das zu bedeuten.
„los, geh weiter, du hältst den Verkehr auf!“, gaffte Drachenfeuer von hinten.
Samtpfote setzte sich wieder in Bewegung und senkte den blick.
Der Rückweg schien länger zu sein als der hinweg und dann erkannte sie auch warum. Wie waren zu einer anderen Stelle gegangen. Ein langer gang machte sich vor ihr auf und der Tigerkater vor ihr ging voran.
„geh schon!“, sagte Dachenfeuer hinter ihr. Samtpfote bemerkte jetzt erst, dass sie stehen geblieben war. „Felssplitter und Blitzherz, ihr wartete hier draußen!“
Samtpfote setzte hinter Lichtwolke her. Der Gang wurde immer enger, weitete sich dann aber zu einer mittelgroßen Höhle, von der mehrere kleine, enge Gänge abgingen.
Zu deiner dieser kleinen Gänge führten Lichtwolke und Dachenfeuer sie.
„da rein!“, sagte Lichtwolke und machte ihr Platz in den Gang zu betreten.
Samtpfote knurrte: „wieso sollte ich?“
„geh!“, fauchte Drachenfeuer sie an. „oder du wirst was erleben!“
Samtpfote fauchte kurz, machte dann aber keine anschalten mehr und trat ein. Der Gang wurde immer enger und am Ende musste sie sich durch zwängen.
Dachenfeuer und Lichtwolke folgten ihr.
In der kleinen Höhle in der sie jetzt standen, war es fast ganz dunkel. Nur wenig Licht kam hinein.
„komm mit!“, sagte Lichtwolke dann und führte sie ein wenig weiter. Als er anhielt war vor ihm ein graben. „rein da!“, sagte er.
Samtpfote wusste, dass wiederstand zwecklos war und tat dann wie ihr geheißen. Sie trat langsam an den Rand und sah, dass der graben gar nicht so tief war. Samtpfote sprang rein.
Als sie unten war, sprang Lichtwolke ihr hinterher. Er stellte sich an die Seite und zog mit der kralle etwas aus einem Loch. „komm hier rüber!“, knurrte er.
Samtpfote ging zu ihm rüber und erkannte dann, was er aus dem Loch gezogen hatte:
Eine, mit sehr vielen stacheln versehene, brombeerranke.
Lichtwolke zog immer noch an der ranke, bis er nichtgerade wenig heraus gezogen hatte.
„stell dich darüber!“, sagte er und deutete mit der Schwanzspitze an eine Stelle, die schon ziemlich platt getreten war.
Samtpfote setzte sich in Bewegung und Lichtwolke folgte ihr mit der Brombeerranke im Maul.
„bleib still stehen!“, sagte er und fing an, die Brombeeranke um sie zu wickeln.
Er wickelte sie um ihren Körper und dann um ihre Beine und ihren Schwanz.
Als er geendet hatte, sah er sich sein Werk an, drehte um und sprang aus dem Graben.
Samtpfote war allein in der Dunkelheit.

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KAPITEL29

Beitrag  Samtpfote am So Dez 22, 2013 1:47 pm

Sie verschluckte sie und nach kürzester Zeit war es Samtpfote nicht mehr möglich die Zeit auch nur im Entferntesten sinne abzuschätzen.
Die Dornen stachen ihr ins Fleisch und sie wagte es nicht, sich zu bewegen.
Nach einer Zeit, kam ein Tiger, der ihr eine Maus runterwarf und wieder verschwand.
Samtpfote beugte sich vor und bies in die Maus. Sie war saftig, aber bei jeder Bewegung stachen ihr die dornen in den Körper, deshalb hörte sie nach zwei bissen schon wieder auf.
Sie stellte sich wieder an die vorherige stelle und sie vorsichtig anfing umzugucken. Die Grube war nicht sehr tief, aber die Wände waren steil.
Wenn sie sich aus den Dornen befreien könnte, vielleicht könnte sie dann verschwinden?
„Samtpfote?“, rief eine Stimme vom Rand der Grube und Samtpfote suchte ihn mit den Augen ab. Da entdeckte sie die Gestalt: Kratzpfote.
„was willst du hier?“, rief sie zu ihr hoch.
„ich bin hier, um dich raus zu holen!“
„nein,“, rief Samtpfote. „sonst bekommst du noch Schwierigkeiten und das ist dann alles meine schuld. Lass den scheiß und verschwinde wieder!“
Kratzpfote schüttelte anscheinend den Kopf und sagte dann: „ich bin deine Schwester und ich werde jede Bestrafung hinnehmen, nur um dich zu retten. Dafür sind Schwestern da!“
„nein!“, schrie Samtpfote und zuckte zusammen.
„was ist?“, rief Kratzpfote und machte sich langsam auf den Weg nach unten.
„bleib oben!“, rief Samtpfote, aber da war es schon zu spät. Kratzpfote stand neben ihr. „wieso hast du das nur getan? Wenn jetzt jemand kommt,…“
Da hörte sie schon ein lautes schneeknirschen und ein großer Tigerkopf erschien am Rand.
„was ist hier los?“, rief der Tigerkater runter.
Samtpfote erstarrte. Hoffentlich sah er Kratzpfote nicht, sie sollte nicht auch noch in Schwierigkeiten geraten. „ne…ne…nichts!“, antwortete Samtpfote deshalb.
„und was macht Kratzpfote dann da unten bei dir? Es ist niemandem erlaubt dich zu besuchen!“, knurrte er.
Samtpfote spürte, wie Kratzpfote neben ihr unwillkürlich erstarrte.
„Kratzpfote?“, rief er. „hast du irgendetwas mit der Sache zu tun, wegen welcher Samtpfote verurteilt wurde?“
Kratzpfote schüttelte den Kopf. „ich habe nichts damit zu tun, ich wollte nur… ich wollte sie nur besuchen!“
„dann komm jetzt wieder hoch, bevor einer aus dem Kriegerrat kommt und dich bemerkt!“
Kratzpfote nickte und spannte die Muskeln an. „viel Glück!“, sagte sie noch und sprang dann. Sie landete direkt neben dem Tigerkater.
Der Tiger Kater setzte sich in Bewegung und Kratzpfote folgte ihm.
Samtpfote hörte noch kurz ihre Schritte, dann verstummte wieder alles und die Höhle war wieder dunkel und still.
Ich sollte selber versuchen hier raus zu kommen, aber wie soll ich die Brombeerranken loswerden?
Sie fing an, die ranke von ihren Pfoten zu entfernen. Erst die von den Vorderpfoten, dann die von ihrem Körper.
Schritte näherten sich im Schnee und Samtpfote erstarrte. Wer war das?
Ein dunkler Kopf tauchte am Rand der Grube auf.
Schneestern!, schoss es ihr durch den Kopf. Was wollte er nur von ihr?
„Samtpfote, du hast nochmal eine Change uns alles zu erklären und wenn du zugibst die beiden getötet zu haben, kannst du mit deinen Freunden nach Hause gehen! Also, was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?“
„ich habe nichts getan! Lasst mich einfach gehen!“, schrie sie.
„du willst also nicht zugeben, dass du die beiden getötet hast?“, knurrte Schneestern. „wir haben beweise, dass du es warst! Wenn du es jetzt zugegeben hättest, hätten wir dich vielleicht laufen lassen, aber das war es jetzt mit dir! Ein Krieger wird kommen und dich auf deine Strafe vorbereiten!“ Damit drehte er um und verschwand wieder in der Dunkelheit.
Samtpfote starrte ihm nach. Wann würde der Krieger kommen und wer war es? Wann würde die Verurteilung in Kraft treten und wie würde sie verlaufen? So viele Fragen schwirrten ihr im Kopf rum, die sie schnell beantwortet haben wollten, aber nicht alle wollte sie erleben.
Um sich abzulenken, machte sie sich wieder daran, die ranken von ihren Hinterbeinen und ihrem Schwanz zu entfernen. Als die letzte ranke viel, atmete sie auf und rollte sich auf dem Boden zusammen.
Das war ein aufregender tag gewesen und alles was sie noch wollte war schlafen. Sie machte die Augen zu und der schlaf riss sie mit.

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KAPITEL30

Beitrag  Samtpfote am Fr Jan 10, 2014 2:19 pm

(das große finale!!! wird Samtpfote wieder zum DonnerClan zurück kommen? das werdet ihr in diesem Kapitel erfahren! Damit ist Samtpfotes Adventure aber auch schon vorbei. danke fürs lesen! :* )

Samtpfote schreckte auf. Der Schnee in der Höhle hatte geknirscht! Sie hob also den Kopf und sah zum Rand des Abgrundes. Nichts war zu erkennen. Sie rappelte sich aber trotzdem auf und versuchte hoch zu klettern, rutschte aber ab. Weil nichts zu hören oder sehen war, blieb sie liegen und schloss die Augen wieder.
„scht! Hey, wach auf!“
Samtpfote hob den Kopf, sah aber erst mal nichts. Dann sah sie genauer hin und erkannte eine Tiger Gestalt am Rand.
Samtpfote stand auf und versuchte die Gestalt zu erkennen. „wer ist da?“, rief sie dann.
„ich bin Fuchsschweif!“, rief der Tiger. „komm raus!“
Samtpfote starrte ihn verwundert an: „wieso soll ich denn jetzt auf einmal raus kommen?“
Fuchsschweif sah sie an und sagte dann: „deine Unschuld wurde bewiesen!“
„wie…wie…wie das denn? Ich dachte ihr putzt eure toten nicht?!“
„das stimmt!“, sagte Fuchsschweif, wärend sich Samtpfote auf den Weg nach oben machte. „am Rand der Höhle haben wir höheren Schnee, der auch noch weich ist und als wir die toten in den Heilerbau gebracht haben, sind sie hinein gefallen. Das Blut wusch sich also von selbst ab und es waren keine bissspuren zu erkennen. Daraus haben wir dann geschlossen, dass die beiden durch die Krankheit gestorben sind und nicht, weil sie getötet wurden!“
Samtpfote war mittlerweile oben angekommen und Fuchsschweif hatte sich in Bewegung gesetzt. Samtpfote folgte ihm also.
Die beiden verließen die Höhle durch den gleichen Weg wie sie ihn betreten hatten.

Die Helligkeit blendete Samtpfote, als sie den letzten Gang verließen. Sie versuchte gegen das Licht an zu blenden, aber es gelang nicht, so schloss sie also die Augen und wartete bis diese sich ein wenig gewöhnt hatten.
„Samtpfote!“, schrie eine bekannte Stimme und Samtpfote öffnete die Augen.
Sternjunges kam auf sie zu gerannt. Samtpfote schreckte zurück. Wieso war er noch da? Und waren Blattpfote und Schlangenpfote auch noch da? Sie hätten verschwinden sollen!
„Samtpfote! Samtpfote! Samtpfote!“, Sternjunges stürzte auf sie zu. Er knallte mit ihr zusammen und Samtpfote verlor das Gleichgewicht.
Sie viel zurück und Sternjunges auf sie. „warum seid ihr hier?“, fragte sie und richtete sich dabei wieder auf.
Sternjunges schaute betreten zu boden. „wir wollten dich hohlen!“
„ihr habt mich ja jetzt gefunden, dann könnt ihr auch wieder gehen!“, faucht Samtpfote ihn an, sah dann aber wie er zurück schreckte. Dann bemerkte sie Blattpfote und Schlangenpfote, die zu ihnen gekommen waren und Samtpfote anstarrten.
Samtpfote knurrte und drehte sich um.
„Samtpfote, warte!“, rief Blattpfote ihr hinterher.
Samtpfote blieb stehen und wirbelte herum: „was ist denn?“
Blattpfote kam auf sie zu. „wir wollten dich hohlen, weil wir dich vermissen!“, sagt sie dann. „und wir hoffen, dass du wieder mit zurück kommst! Du wirst sehr vermisst!“
Samtpfote dachte einen Augenblick nach, knurrte dann aber: „als ob! Ihr seid doch alle froh, dass ich weg bin!“
„nein, das stimmt nicht!“, schaltete sich Schlangenpfote nun ein. „du wirst sehr vermisst!“
„ihr sollt mich doch nur hohlen, damit sich Dunkelstern bei der nächsten großen Versammlung nicht schämen muss!“ Damit wirbelte sie wieder herum und will los laufen, aber Sternjunges steht schon vor ihr.
„ich vermisse dich sehr!“, schluchzte er.
„Wieso bist du eigentlich draußen?“, zischte Samtpfote. „du bist doch noch ein junges!“
„Nein,“, sagte Sternjunges dann. „ich bin jetzt Schüler und heiße auch nicht mehr Sternjunges sondern Funkenpfote!“
Samtpfote zischte und stieß ihn beiseite. „dann sollten wir jetzt vielleicht gehen, ihr werdet bestimmt schon vermisst!“
„da hast du bestimmt Recht!“ Blattpfote nickte. „wir haben niemandem Bescheid gesagt, dass wir gegangen sind!“
„dann mal los!“, sagte Schlangenpfote und machte sich auf den weg.
Funkenpfote und Blattpfote folgten ihr. Auch Samtpfote setzte sich in Bewegung als…
„darf ich mit euch mitkommen?“, fragte eine dünne, Samtpfote vertraute, stimme. Sie drehte sich um und sah, dass Grasjunges ihr gefolgt war und nun hinter ihr stand.
Funkenpfote drehte sich auch um, sah sich das kleine junge an und nickte dann: „wenn du möchtest und darfst, dann werden wir dich gerne mitnehmen!“
Samtpfote nickte und sah sich dann suchend nach Schneestern um. Als sie ihn entdeckte, rannte sie zu ihm.
„Schneestern?“, sie senkte den Kopf.
„was ist dein anliegen?“, antwortete dieser dann.
Samtpfote sah ihn an und sagte dann: „Grasjunges würde gerne mit uns mitkommen, wenn dir das recht ist, nehmen wir ihn mit zu unserem Clan!“
Schneestern überlegte kurz und nickte dann: „bei euch im Clan ist er besser aufgehoben, nehmt ihn mit!“
„Danke!“, sagte Samtpfote noch schnell und lief dann wieder zu den anderen.
„und?“, fragte Grasjunges.
Samtpfote nickte: „du darfst!“
Grasjunges jubelte, wird aber abrupt von Blattpfote unterbrochen: „dann sollten wir aber auch langsam mal los!“
Samtpfote nickte und sie setzten sich alle in Bewegung.
Sie verließen die Höhle durch einen Gang und machten sich wieder auf den Weg zum DonnerClan.

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Charaktere

Beitrag  Samtpfote am Fr Jan 10, 2014 2:36 pm

DONNERCLAN
Schüler: Samtpfote – kleine schwarze Kätzin, mit einer weißer Ohr und Schwanz spitze
Funkenpfote – Kleiner hellgrauer Kater mit bernsteinfarbenen Augen
Blattpfote – Schildpattfarbene Kätzin mit grünen Augen
Schlangenpfote – Orangegetigerter Kater mit grauen Augen

SCHNEECLAN
Anführer: Schneestern – schnee-tiger mit einem schwarzen Gesicht (vorher:
Schwarzgesicht)

Zweiter Anführer: Schwarzmond – schnee-tiger, der an Neumond geboren wurde (daher sein
Name)

Heiler: Wolkensprung – fast ganz weißer Tiger mit wenig streifen und hellblauen Augen;
Mentor von Schafpfote – kleine flauschige Tigerin

Krieger Rat: Herzsonne - schnee-tiger mit einem sonnenfarbenem Herz auf der Schulter
Grünauge – Tigerkater mit leuchtend grünen Augen
Morgenröte – Weiß-rötliche Tigerin mit grünen Augen
Nachtschweif – Gräulicher Tiger Kater mit Grauen Augen
Herbstlicht – Tigerkater mit bräunlich-weißem Fell
Wolfszahn – Tigerkater mit sehr großen Eckzähnen
Goldhimmel – Tigerkätzin mit Gold schimmerndem Fell
Eulenflug – Ältere Tigerkätzin mit silbern schimmerndem Fell

Normale Krieger: Schwarzherz – Tigerin mit einem schwarzen Herz auf der Brust
Katzenkralle – Ein Kleiner Tigerkatze/Kater mit spitzen Ohren, Schneetiger Fell
Gasschnauze – Tigerkater mit einer weißen schnauze
Funkenherz – Weiß-bräunliche Tigerin mit grünbraunen Augen
Rotblut – Tigerkater, der einen blutroten streifen auf der Schulter hat
Drachenfeuer – Tigerkater mit Drachen Augen
Felssplitter – Tigerkater mit gräulich weißem Fell
Lichtwolke – Tigerkater mit einer hellgrauen Wolke auf der Schulter
Blitzherz – Tigerkater mit einem Blitz auf der linken Brust Seite
Fuchsschweif – Tigerkater mit rotem buschigem schweif

Schüler: Weißpfote – Fast ganz weißer Tigerkater
Bernsteinpfote – Tigerkätzin mit bernsteinfarbenen Augen
Riesenpfote – Tigerkater, der für sein alter sehr groß ist
Kobaltpfote – Tigerkätzin mit kobaltblauen Augen

Königinnen: Weißstreif – Fast ganz schwarze Tigerkätzin mit nur wenigen weißen streifen

Älteste: Milchtatze – Tigerkätzin mir schneeweißer Pfote und vielen schwarzen streifen
Graukralle – Tigerkätzin mit grauen streifen

Junge: Grasjunges – Kätzin mit schildpattfarben-getigertem Fell und hellbraun
Gemischten Augen
Frostjunges – Kleiner Tigerkater mit bläulich weißem Fell
Braunjunges – Tigerkätzin mit leuchtend braunen Augen

KATZEN AUßERHALB DER CLANS
Kratzpfote – kleine weiße Kätzin, mit einer schwarzen Ohr und Schwanz spitze; Samtpfote’s Unbekannte Schwester
Engelpfote – braune Kätzin mit einer weißen und einer schwarzen Ohr spitze, schwarz-weiß-Gestreifter Schwanz; Mutter von samtpfote und kratzpfote
Lina - schildpattfarbene Kätzin die in einem Wald am Fuß des Berges lebt

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
wenn ein elternteil stribt, ist er nicht tot! er lebt in dir weiter!
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Samtpfote
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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

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