Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

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Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Dunkelstern am Sa Okt 26, 2013 11:52 pm

Das ist für alle Samtpfote Fans und die die es noch werden wollen!
Es ist ihre Geschichte!
Die Abenteuer die sie erlebt wärend sie durch die Welt wandert!
Nach einem Streit im DonnerClan – dieser wird den meisten wohl bekannt sein, aber nicht alle werden Samtpfote‘s
Gedanken dahinter nachvollziehen können. Deshalb dachte ich mir, schreibe ich diese Geschichte um euch Klarheit zu verschaffen - bleibt Samtpfote, nach der großen Versammlung unter einem Busch liegen. Als ihr dieses zu langweilig wird, nachdem sie wieder aufgewacht war, erinnert sie sich an Feuersterns Geschichte über den WolkenClan. Sie macht sich also auf den weg und die ganze Geschichte nimmt ihren Lauf. Mit allen Höhen und Tiefen. Ob sie wohl je beim WolkenClan ankommen wird oder vorher zurückgeholt wird ist noch ungewiss! Das ist selbst mir ungewiss. Das wird der DonnerClan RPG entscheiden. Also dreht die Geschichte so wie ihr das ende haben wollt. Nur so wird Samtpfote vielleicht noch mal zurückkommen und die Aufgaben in ihrem Clan erfüllen!!!

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PROLOG

Beitrag  Samtpfote am Sa Okt 26, 2013 11:57 pm

,,Samtkralle! SamtKralle! Samtkralle!“ Eine durchdringende hohe stimme hallte durch das Lager,
Eine schwarze Katze mit einer weißen Ohrspite und einer weißen schwanzspitze drehte sich um und konnte die zwei jungen gerade noch davon abhalten in sie rein zu knallen.
,, Was wollt ihr zwei den schon wieder? Ihr wisst doch das ich Pflichten zu erfüllen hab!!!“, ihre Stimme klang ein wenig liebevoll, aber eher zickig.
,,Erzähl uns nochmal die Geschichte wie du weg gelaufen bist!“, das weiße junge streckte ihr seine Bernstein farbenen Augen entgegen. ,,bitte!“
,,ja, bitte, dann sind wir auch ruhig!“, das andere junge, ein gelblich orangener junge mit hell blauen Augen, sah sie flehend an und fing an zu schnurren.
Samtpfote überlegte kurz: ,,Dunkelstern,“, sie drehte sich zu den anderen Katzen um, mit denen sie gerade geredet hatte, ,,Darf ich?“
Eine hellgrau getigerte Kätzin sah sie an und sagte dann: ,,ok, damit die beiden ruhig sind!“
Samtpfote sah die beiden jungen noch mal an: ,,ihr habt’s gehört, also wo sollen wir uns hin setzen?“
Das weiße junge lief voraus ,,folg mir!“, und war dann hinter einem Busch verschwunden. Das andere junge blieb an ihrer Seite. Als sie an dem Busch ankamen und ihn umrundet hatten, zeigte sich vor samtpfote eine mit Moos ausgelegte Kuhle. Sie legte sich hin und machte es sich bequem. ,,ok, das alles lief so…“

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KAPITEL 1

Beitrag  Samtpfote am So Okt 27, 2013 12:21 am

Samtpfote lag unter einem Strauch und schaute zu, wie die letzten Katzen den Versammlungsplatz verließen. Zum DonnerClan wollte sie erst mal nicht zurück, das wusste sie genau. Haben wollte sie da sowieso niemand nur Schattenfeder und Sternjunges, wenn überhaupt. Sie wäre ja schon gegangen, aber Dunkelstern wollte ja, das sie blieb, damit Schattenfeder nicht von seinem ersten Schüler enttäuscht wird! Diesen gefallen konnte sie bei bestem Willen nicht erfüllen! In ihrem Clan war sie ja anscheinend nicht willkommen. In den WindClan wollte sie auch nicht gehen, genauso wie in die anderen. Wenn sie schon von ihrem Clan abließ, dann ganz und nicht das sie zu einem anderen wechselte. Das sie verschwindet war ja schon, wie es Schneefeder deuten würde, Verrat an den eigenen Clan, aber dann zu einem anderen zu gehen? Das war armselig. Alle Katzen waren jetzt schon vom Versamlungsplatz verschwunden. Anscheinend hatte niemand ihr verschwinden bemerkt. Nun kam ihr eine Eingebung: unter diesem Strauch konnte sie nicht länger bleiben, das wusste sie genau, irgendwann würde sie vermisst werden und man würde sie suchen. Dies war dann der erste Anlaufpunkt, schließlich wurde sie hier zu Letzt gesehen. Also wo hin? Plötzlich kam ihr die Geschichte vom WolkenClan wieder in den Sinn.
Da wollte sie hin, Sie stand also auf und streckte sich. Der stauch war nass, von dem tau der sich in der Nacht ansammelte, also versuchte sie so trocken wie möglich unter dem Strauch hervor zu kriechen. Mit leicht nassem Fell und frierend stand sie dann im freien und sah zu Himmel hinauf. Der Mond strahlte voll und groß über ihr. Es dürfte also kein Problem werden den Weg zu finden, also schüttelte sie sich einmal und machte sich dann auf den weg. Sie stieg den steilen felsigen hang hinauf und machte sich dann auf den Weg Richtung FlussClan grenze um von dort aus dem Fluss zu folgen. Sie dachte nach, sollte sie sich vielleicht doch noch von sternjunges verabschieden? Nein, dachte sie sich, wenn dann noch jemand da ist werden sie Fragen stellen. Am Fluss musste sie dann aufpassen nicht abzurutschen, damit sie nicht krank wurde, bevor sie ihren weg ging. Sie folgte dem Fluss eine ganze Weile. Als sie das FlussClan Territorium durchquert hatte und grad über die Grenze gelaufen war, zeigten sich die ersten Tages Zeichen.
,,grad noch mal gut gegangen! Jetzt bricht wahrscheinlich die Patrouille auf!“, dachte sie bei sich. Sie tapste weiter den Fluss entlang und dachte so an ihre Streitereien die sie im DonnerClan hatte und welchen Sinn diese gehabt hatten als sie plötzlich Wasser an die Pfoten bekam.
,, ihhhh!“, sie sprang in hohem Bogen zurück und landete nahe eines Strauches, der über und über im hellblau leuchtenden beeren bestückt war. Sie leckte sich die nasse Pfote, als sie plötzlich jemanden lachen hörte. ,,wer ist da?“, rief sie biestig und mit mit knurren in der Stimme.
Eine kleine Katze Kam hinter dem Strauch zum Vorschein und kicherte weiter. Ihr Fell leuchtete strahlend weiß im Sonnenlicht. Nur ihre schwarze Ohr und Schwanz spitze waren kaum zu erkennen. Sie waren nämlich so schwarz wie Samtpfote’s Fell. Diese Katze kam ihr komischer weise bekannt vor. ,,hallo, ich bin kratzpfote. Du bist neu hier richtig? Ich habe dich nämlich noch nie hier gesehen!“
,,ja, ich bin neu hier, aber nicht lange, ich bin nur auf der durch reise.“, samtpfote war diese freundliche Art nicht ganz geheuer. Was wollte diese kratzpfote von ihr?
,,oh,“,kratzpfote klang traurig. ,,ich dachte jetzt könnte ich endlich mal mit jemandem spielen!“
Samtpfote sah sie verwundert an:,,gibt es den keine anderen Schüler oder junge in deinem Clan?“
,,Clan? Was ist den bitte ein Clan? Ich lebe mit meiner Mutter alleine in dem Zweibeiner Nest dort drüben.“, kratzpfote zeigte mit der schwanzspitze in die Richtung eines verlassenen Nestes, das fast zerfiel.
Samtpfote schaute sie angewidert an:,,wie könnt ihr bitte dort wohnen? Da haben doch Zweibeiner gewohnt!“
,,ja und?“, kratzpfote schaute samtpfote an.,,was anderes haben wir nicht. Willst du vielleicht rein kommen und was essen?“
,,nein, ich kann mir was eigenes jagen, danke!“, damit drehte sie sich um und wollte gehen aber kratzpfote stand schon vor ihr.
,,nein, ich bestehe darauf, dass du bei uns mit isst!“ jetzt war sie samtpfote noch vertrauter, sie wusste aber nicht woher.
,,ok, aber nur essen, dann geh ich direkt weiter!“
,,ok, folg mir!“ kratzpfote machte sich auf den weg und samtpfote folgte ihr. Hinter dem Busch, hinter dem kratzpfote hervor gekommen war, zeigte sich eine saftig grüne Wiese, eine Lichtung. Bäume, Lärchen, tannen und auch Bucheckern, umringten sie und in der Mitte stand dieses verlassene halb kaputte Zweibeiner Nest. Sie um gingen einige Erdlöcher und kamen dann zu diesem komischen Eingang.
Samtpfote schnupperte. Maus, Eichhörnchen und, ihre Lieblings speise, Kohlmeise. Ihr lief das Wasser im Maul zusammen und so folgte sie kratzpfote das letzte stück in das Nest.
,,Samtpfote?“

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KAPITEL 2

Beitrag  Samtpfote am So Okt 27, 2013 12:22 am

,,Samtpfote? Ich hätte nie gedacht das ich dich je wieder sehe!“, eine zierliche braune Katze mit einer weißen und einer schwarzen ohrspitze kam auf samtpfote zu und schmiegte sich an sie. Sie fing an zu schnurren.
Samtpfote zog sich verwundert und mit einem fauchen zurück. ,,wer bist du und woher weißt du wie ich heiße?“
,,Woher weißt du wie sie heißt, engelpfote? Ich hab euch doch noch gar nicht vorgestellt?!“, kratzpfote war ein wenig verwirrt.
Engelpfote zog sich zurück und setzte sich dann vor die zwei. ,,samtpfote, kommt dir kratzpfote irgendwie bekannt vor?“
Samtpfote schaute kratzpfote nochmal an ,,ja, irgendwie schon!“, und blickte dann wieder zu engelpfote.
,,und kratzpfote,“, wendete sie sich dann an ihre Tochter. ,,kommt dir samtpfote irgendwie bekannt vor?“
Kratzpfote schaute samtpfote an: ,,ja, schon, aber das ist doch bestimmt nur Zufall! Vielleicht haben wir ja mal irgendwen getroffen, der so ähnlich aussah!“
Engelpfote schüttelte den Kopf: ,,kommt euch das nicht irgendwie komisch vor? Zeigt mir die Unterseiten eurer rechten vorder Pfote!“
,,wieso sollte ich, ich kenne dich noch nicht mal!“, samtpfote wich ein Stück zurück und fauchte dabei.
,,mach’s doch einfach!“, kratzpfote sah sie an. ,,du zeigst ja nur deine Pfote! Engelpfote wird dir nicht den Pelz abreißen!“
Samtpfote hatte immer noch Zweifel, kam jetzt aber wieder näher und zeigte dann ihre Pfote. Kratzpfote tat es auch und samtpfote schaute nicht schlecht, als sie den schwarzen Fleck an der Unterseite von kratzpfote Pfote sah.
,,hatte ich ja recht!“, engelpfote klang begeistert, was samtpfote noch mehr miss trauen hinzubrachte.
,,womit?“, samtpfote wich zurück. ,,was hab ich getan? Willst du mich jetzt hier fest halten und zu irgendwas zwingen oder so nur weil ich n weißen Fleck unter meiner Pfote hab oder was?“
Kratzpfote schaute sie bestürzt und verwundert an und engelpfote hatte einen komischen Ausdruck auf dem Gesicht.
,,Also ich gehe jetzt!“, damit drehte sich samtpfote um und trabte aus dem Eingang ins Freie. Sie überquerte die Lichtung ohne Probleme und machte sich dann auch den Weg zum Fluss. Dieser war nicht weit entfernt also schaffte sie es ohne einen langen weg und ohne zu suchen zu diesem und folge ihm wieder. Nach wenigen Minuten bekam sie irgendwas nasses auf die Nase. Sie hatte bis dahin die ganze Zeit auf den Boden geguckt um nicht nochmal ins Wasser zu treten. Als sie nun hoch blickte, sah sie, das es angefangen hatte zu schneien! Sie blieb stehen und schaute sich um. Die Landschaft wurde langsam weiß. Sie setzte sich hin und beobachtete das geschehen, als sie plötzlich eine schwarze ohrspitze im Schnee auftauchen sah. Samtpfote stellte sich hin und machte einen Buckel. Dann fauchte sie:,,kratzpfote! Warum folgst du mir?“
Kratzpfote tauchte auf dem Schnee auf. Ihre dunkelbraunen Augen leuchteten aus ihrem Fell heraus. Sie kam auf samtpfote zu und setze sich dann vor sie. Sie fing an ihre Pfote zu lecken und ging sich damit über das Ohr. Dann sagte sie: ,,kommst du bitte noch mal mit zurück? Engelpfote möchte uns was sagen, aber nur wenn wir zusammen sind.“
Samtpfote beist die Zähne zusammen: ,,wieso? Was hab ich mit dieser komischen Geschichte zu tun?“ sie stellt sich wieder hin und mach einen Buckel.
Kratzpfote steht auf ,,komm bitte mit!“ dreht sich dann um und geht mit hängendem Kopf los.
Nach kurzem Zögern folgt Samtpfote ihr. Den Weg zurück und wieder zum Nest. Auf diesem weg reden die beiden kein Wort mit einander. Am Nest angekommen betritt samtpfote es mit einem mulmigen Gefühl. ,,willst du von mir engelpfote?“
,,setzt euch, ich muss euch was erzählen!“, engelpfote setzte sich hin und wartete bis samtpfote und kratzpfote sich auch gesetzt hatten, dann fing sie an zu erzählen:

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Windherz am Mo Okt 28, 2013 1:56 am

Wow,nicht schlecht bis jetzt Very Happy 
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KAPITEL3

Beitrag  Samtpfote am Mo Okt 28, 2013 6:56 am

(danke windherz! das klärt ja bis jetzt vieles, aber dieses kapitel wird noch mehr klären, nämlich eine fragen, die beim lesen bestimmt aufgekommen ist: woher kennt Engelpfote Samtpfotes namen? hier die aufklärung:)

,,ich war ein ganz normales junges. Ich kam an einem warmen Sommer tag zur Welt und hatte keine Geschwister, aber meine Mutter eschenmond starb bei meiner Geburt. Also zog mich eine befreundete meiner Mutter auf und gab mir meinen Namen. Als ich dann Schüler wurde gab es endlich ein paar weitere Schüler, naja einen, Dachspfote. Er wurde aber kurz nach meiner Schüler Ernennung Krieger. Aber ich liebte ihn und er liebte mich, also taten wir vieles verbotenes. Eines Tages war ich dann schwanger mit euch beiden, aber ich war noch Schüler. Ich brachte euch zur Welt und haute dann in einer Nacht und Nebel Aktion ab. Weil du, samtpfote, stärker warst, leifst du hinter mir her und kratzpfote trug ich. Als es dann langsam Tag wurde, merkte ich, dass du, samtpfote , verschwunden warst, also wahrscheinlich schon im DonnerClan Territorium einfach eingeschlafen bist und ich konnte ja nicht mehr zurück, weil man mich dann ja sehen würde und dann müsste ich zurück, also ließ ich dich da und ging mit kratzpfote weiter.“
Samtpfote wurde wütend: ,,du hast mich zurück gelassen? Und mir sagte man meine Mutter wäre tot! Eine tote Mutter hätte ich jetzt wirklich lieber als eine Mutter die mich nicht mitgenommen hat oder auch verloren wie du es nennst! Du hättest mich auch holen können! Wieso bist du überhaupt weg gelaufen? Was ist daran so schlimm mit einem älteren Krieger junge zu bekommen? Das hat doch fast jeder!“
,,mmmmhhhh… stimmt! Aber eine Frage,“, engelpfote schaute sie genauer an. ,,wieso bist du den Weg gelaufen? Das könnte ich dich genauso fragen!“
,,genau, warum bist du weg gelaufen?“, nach Minuten langem Schweigen meldete sich kratzpfote jetzt auch wieder mal zu Wort.
,,samtpfote wurde das langsam zu viel und ihr wurde schwindelig. Der Geruch von frischer Maus und Kohlmaise lag in der Luft und sie merkte langsam, dass es schon lange her war, das sie zu Letzt was gegessen hatte. Sie knurrte einmal schnell drehte sich um und machte sich in
den verschneiten Wald auf um zu jagen.
Der Wald war schon ziemlich verschneit, also hatte sie einige Schwierigkeiten eine geruchsspur eines Tieres auf zu nehmen. Da sie aber keine finden konnte machte sie sich wieder auf den Weg zurück zum Fluss und folgte diesem. Sie kam an weißen Sträuchern und Feldern. Auf den Feldern standen diese komischen Tiere, die die WindClan Katzen Pferde nannten und zog sich ein wenig weiter an den Fluss zurück um von diesen Pferden nicht gesehen zu werden und folgte diesem weiter bis sie an eine Gabel kam.
Die wurde aber in Feuersterns Erzählung nicht erwähnt, dachte sie so bei sich, welchen Weg soll ich jetzt einschlagen? Er wird wohl bald dunkel, vielleicht sollte ich mir einen Unterschlupf und ein wenig beute suchen. Also schnupperte sie und fand eine schwache, aber frische Duft Spur eines Eichhörnchens, also folgte sie dem rechten Flusslauf und kam bald in einen kleinen Wald.
,,perfekt!“, sie folgte der geruchsspur weiter. Diese endete an einem Laubbaum, der schon alle seine Blätter verloren hatte, aber trotzdem ein großes Astloch hatte, aus dem der Duft des Eichhörnchens drang. Sie kletterte also leise und vorsichtig den Baum hinauf und setzte sich auf den Ast. Dann griff sie schnell mit der Pfote hinein, angelte das fette Eichhörnchen hinaus und griff ihm in den Nacken. Es erschlaffte in ihrem maul. Langsam aber befriedigend genug für samtpfote.
Sie sprang den Baum hinab und suchte sich einen Strauch der sie wahrscheinlich, das hoffte sie, auch in der Nacht vor dem wind schützen würde und legte sich hin. Das Eichhörnchen war schön saftig, wie sie feststellte.
Nach ihrer befriedigenden Mahlzeit rollte sie sich zusammen und schlief ein. Nach den ganzen Ereignissen dieses Tages hatte sie sich schon drauf gefreut.

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KAPITEL4

Beitrag  Samtpfote am Mo Okt 28, 2013 7:43 am

Samtpfote erschrak. Sie hatte irgendetwas gehört. Sie öffnete die Augen. Dann hörte sie die stimmen von engelpfote und kratzpfote. Sie sprang auf, machte einen Buckel und fauchte: ,,was wollt ihr hier? Warum seid ihr mir gefolgt?“
Engelpfote und kratzpfote drehten sich ruckartig um und verstummten.
,,was wollt ihr hier?“, samtpfote war wütend.
,,wir… wir…“, kratzpfote wusste nicht was sie sagen sollte, also nahm engelpfote das Wort auf: ,,wir dachten du kannst uns vielleicht wieder zum DonnerClan bringen, damit wir dort weiter leben können. Ich bin doch dort geboren und du bist meine Tochter! Also dachte ich…“
,,also dachtest du ich würde euch einfach mitnehmen! Und wie sollte ich das Dunkelstern erklären? Andere Sache: ich will gar nicht dahin zurück!“, jetzt war samtpfote stinksauer. ,,wieso sollte ich euch auch mitnehmen? Weil du meine Mutter bist und die da meine Schwester? Das tut doch Garnichts zur Sache! Dann seid ihr das halt! Wieso sollte ich euch mitnehmen? Ich meinem Clan will mich wahrscheinlich niemand mehr und euch kennt da wahrscheinlich keiner mehr! Also wieso?“
,,wir… wir… wir dachten du könntest ein gutes Wort für uns einlegen und uns so zurück holen!“, engelpfote klang flehend.
Samtpfote holte Luft, dann stieß sie hervor: ,,geht doch selber zum DonnerClan und fragt dort nach ob ihr zurückkommen dürft! Ich mach hier nicht den Hampelmann für euch! Wenn ihr unbedingt dahin wollt, geht und fragt!“ sie dreht sich um und macht sich auf den Weg zum Fluss. Sie hört wie kratzpfote und engelpfote ihr folgten, dreht sich ruckartig um und faucht: ,,lasst mich in Ruhe! Ich will mein privat leben haben, das will ich nicht mit euch teilen!“
Die zwei zuckte zurück. ,,lasst mich in Ruhe!“, samtpfote schrie nun, dann rannte sie los, dem Flusslauf nach und immer weiter. Weiter den Flusslauf entlang, durch einen kleinen Wald, dort hilft sie dann schweiß gebadet an und schaute sich um. Die beiden waren ihr anscheinend diesmal nicht gefolgt. Dann schaute sie sich den Wald genauer an. Er leuchtete weiß im Sonnenlicht. Im Hintergrund konnte sie eine Bergkette erkennen. Da will ich hin, dachte sie sich dann, das wäre ein schöner Ort zum Leben. Vielleicht fand sie ja dort den WolkenClan! Wenn nicht, dachte sie sich, würde sie einen eigenen Clan gründen! Sie fing also an nach einer Duft Spur eines Tiers zu suchen und entdeckte die einer Katze!
Samtpfote machte sich klein und folgte der Duft Spur auf leisen Pfote. Der Schnee streifte ihren Bauch und dieser wurde nass. Hinter einem Strauch wurde die andere Katze dann sichtbar.
,,was willst du hier? Denkst du ich bin dumm und bemerk dich nicht?“, die Stimme der anderen Katze war freundlich. Sie drehte sich um und sah Samtpfote direkt in die Augen.
Samtpfote stand also auf und trat aus dem Strauch. Die andere Katze war vielleicht einen halben Kopf größer als sie, dachte sie sich.
,,wer bist den du? Ich habe dich noch nie hier gesehen!“, die andere Katze kam nun auf samtpfote zu und schnupperte.
,,ich bin samtpfote!“, antwortete sie nun. ,,ich komme aus dem DonnerClan und werde zur Kriegerin ausgebildet! Und wer bist du?“
,,ich bin Lina, die Wächterin dieses Wald Stückes“, die andere Katze beugte sich vor und streckte die Vorderpfote aus. Anscheinend ein Zeichen der Begrüßung, dachte sich samtpfote also tat sie es dieser nach.
,,eine Wächterin?“, samtpfote war verwirrt. ,,was ist eine Wächterin eines Walde?“
,,eine Wächterin hütet den Wald und passt auf, dass keine Eindringlinge, die auf Streit aus sind, in den Wald kommen oder andere die ganze beute klauen. Wir verjagen auch die Füchse und dachse die in unser Wald stück kommen.“
,,ah, das ist also so ähnlich, wie wenn einem Clan ein Territorium gehört und auf dieses aufpasst?!“
,,ja, so ähnlich,“, Lina klang aber ein wenig verwirrt. ,,aber was ist überhaupt ein Clan? Ich habe bis jetzt nur diese zwei Katzen gesehen, also von den Katzen die keine Wächter sind, die dahinten in dem Zweibeiner Nest leben!“
Samtpfote setzte sich hin, wusch sich schnell die rechte Vorderpfote und ging sich damit über die Ohren, dann fing sie an zu erklären: ,,ein Clan ist, naja, wie eine große Familie, die aber nicht unbedingt mit einander verwandt sind. Wir haben Krieger, die kämpfen, Nahrung such und die Schüler ausbilden. Dann haben wir einen heiler. Der kümmert sich um Verletzungen und Erkrankungen. Dann gibt es noch die ältesten und die Königinnen. Die Königinnen bringen die jungen zur Welt. Und dann haben wir noch einen Anführer, dieser vertritt den Clan bei großen Versammlungen oder führt uns auch in den krieg. Der zweite Anführer nimmt seinen Platz ein, wenn der Anführer stirbt. Noch Fragen?“
,,nein, danke. Aber eine andere Frage: wieso bist du nicht in deinem Clan, sondern hier?“

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Samtpfote am Mo Nov 11, 2013 6:44 am

hallo, liebe samtpfotes adventure leser.samtpfote

ich hätte eine frage an euch.
würdet ihr mir helfen die geschichte so realistisch wie möglich zu machen?
sendet mir einfach die streitigkeiten von samtpfote mit anderen katzen in einer PN.
aber bitte kopiert es und fügt es dann ein. bitte keine url! dann muss ich das alles lesen Rolling Eyes 

vielen dank im vorraus!
eure samtpfote

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KAPITEL5

Beitrag  Samtpfote am Di Nov 19, 2013 3:01 am

Samtpfote fing also an zu erzählen: ,,ich hatte mehrere Streitigkeiten in meinem Clan. Es ging so weit, das ich unserer Anführerin widersprochen und einen anderen Clan zur Hilfe eines Kampfes geholt habe. Ich hielt es für die richtige Entscheidung, weil wir sonst gegen zwei andere Clans zu Hackfleisch gemacht worden wären!
Das war aber nicht der einzige streit! Ich hatte auch noch Streit mit meinem Mentor und einem anderen kriege.“
Lina hört ihr aufmerksam zu. Als Samtpfote geendet hatte, nickt sie: ,,das kann ich verstehen, das mit dem unnötigen Kampf hätte ich auch so gemacht! Aber in meinem Teil des Walds kannst du leider nicht bleibe. In jedem Wald abschnitt darf nur eine bestimmte Anzahl von Katzen leben und die haben wir hier schon!“
Samtpfote schaute sich um und schnupper. ,,weder sehe noch rieche ich irgendwelchen Katzen! Wo sind die denn?“
Lina seufzt: ,, das ist meine Lichtung, hier darf sich niemand anders aufhalten! Nur ich und später mein Schüler.“
,,Achso! Kannst du mich dann vielleicht an die andere Seite deines Territoriums bringen? Ich möchte keinen Ärger mit den anderen Katzen bekommen!“
Lina überlegt kurz, dann nickt sie: ,,wo möchtest du denn überhaupt hin?“
,,ich wollte in die Berge!“, Samtpfote schnippt mit dem Schwanz Richtung berge. ,,vielleicht kann ich dort ein neues Leben beginnen!?“
,,dort ist es kalt, aber es könnte klappen! Dann komm!“ Lina läuft los Richtung berge und Samtpfote schweigend hinter ihr her.
Der Wald war weiß und kalt und Samtpfote bemerkte langsam, dass sie lange nichts mehr gegessen hatte, beklagte sich aber nicht und lief weiter. Am Abend endete der Wald plötzlich.
,,So, ab hier kann ich dich nicht mehr begleiten! Ich darf mich nur an neu Mond aus meinem Territorium entfernen!“, Lina drehte sich um, rief noch schnell ,,tschüss“ und war dann wieder im Wald verschwunden.
Samtpfote sah ihr nach, dann drehte sie sich um und machte sich auf den weg. Der Schnee wurde immer tiefer und die Berge kamen näher.
Es wurde dunkel, also dachte sie nach. Wo soll ich nur schlafen? Vielleicht so wie in der Geschichte, in der Blaustern ihre Jungen in den Schnee unter einen Busch gesetzt hat! Das soll schön warm sein, hab ich gehört!
Sie Geschichte von Blausterns aufstieg war viele Monde nach ihrem Tod enthüllt worden. Alle die was wussten hatten sich zusammen getan um ihre Geschichte komplett zu machen. Jetzt wurde sie von Kinderstube zu Kinderstube weitergegeben.
Sie grub sich also schnell ein Loch und legte sich rein. Der Schnee war kalt, aber sie kuschelte sich ein und schlief.

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KAPITEL6

Beitrag  Samtpfote am Di Nov 19, 2013 5:29 am

Samtpfote kam auf einer Lichtung an. Alles war grün. Sie schaute sich um. Alles war ruhig. Der wind fegte leise durch die Bäume und die bläulich schimmernde motte tanzte in der Mitte. DIE MOTTE!!! Samtpfote lief auf die motte zu, aber kurz bevor sie diese erreichte, Klafte der Boden unter ihr auf. Sie fiel!

Samtpfote schreckte hoch. Alles nur ein Traum! Sie zitterte und ihr war kalt. Um sie herum war alles weiß. Dann erinnerte sie sich an den vorherigen tag und wie sie sich eine Kule in den Schnee gegraben hatte um nichts von dem kalten Wind abzubekommen, der aus den Bergen her wehte.
Sie wusch sich also das Fell schnell gegen den Strich um sich auf zu wärmen, dann rappelte sie sich auf und machte sich auf den Weg in die Berge.
Der Schnee wurde immer tiefer und der wind immer kälter und stärker. Nun musste sie sich mit vorgestelltem Kopf vor kämpfen.
Auf einmal bebte die Erde! Samtpfote erstarrte! Sie tappte ein paar Schritte zurück. Dann rutschte der Boden unter ihren Hinterbeinen weg. Sie versuchte sich die Vorderpfoten in den Schnee zu graben und sich fest zu halten, aber sie rutschte ab und fiel!

Sie schrie und der fall schien ewig. Dann knallte sie auf den Boden auf. Ihr blieb die Luft weg! Sie versuchte nach Hilfe zu rufen, brachte aber keinen laut raus. Dann wurde alles dunkel.

Langsam bekam samtpfote wieder Luft uns öffnete langsam die Augen. Alles war noch verschwommen, aber sie sah die Sonne klar am blauen Himmel. Sie stand auf jedenfalls höher als vorhin. Dann wurde alles wieder klar und ihre Pfote begann zu schmerzen. Sie richtete den Kopf auf um die Pfote zu putzen, als sie diese aber berührte, ging ihr ein stechender Schmerz durch das Bein. Sie versuchte aufzustehen, aber bei der ersten Berührung der verletzten Pfote mit dem Boden jaulte sie auf. ,,wieso tut mein Bein so weh?“ dann schaute sie sich mal um, ob ihr vielleicht irgendwer helfen könnte, aber Fehlanzeige. Sie saß in der Schlucht fest. Um sie herum Schnee und Eis. Auf der einen Seite, der Abgrund noch weiter runter und hoch konnte sie mit der kaputten Pfote auch nicht. Ich hab grad noch mal Glück gehabt, wenn ich nur 2 fuchslängen weiter da rüber gefallen wär, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich Tod, dachte sie sich.
Dann drehte sie sich um und betrachtete die Wand hinter sich. In der Wand war ein Tunnel!
Soll ich da lang gehen oder doch lieber hier warten ob mich irgendwer findet?, sie überlegte, wenn ich hier warte, werde ich verhungern, aber wenn ich da rein gehe, könnte ich verschüttet werden! Naja immer noch besser als zu verhungern.
Sie ging also in die Höhle. Langsam wurde alles kälter. Der Wind pfeifte durch die Höhle und samtpfote schauderte es.
Sie folgte dem Tunnel, der aber nicht dunkel war, wie sie eigentlich vermutet, sondern hell, dank löchern in der Decke, die aber nur so weit nach oben gingen, dass grad so licht durch sickerte.
Der Tunnel hatte mehrere kurven und schlängelte sich durch das Eis.
Als samtpfote um die nächste ecke bog, taten sich vor ihr zwei schneeweiße Tiger auf. Sie schreckte zurück.
,,wer bist du und was tust du hier?“ der größere hatte gesprochen und kam nun auf samtpfote zu. Der andere baute sich hinter ihm auf.
Samtpfote ging bis an die Wand zurück und zitterte. Dann sagte sie: ,,ich…ich..ich bin sa..samtpfote!“ die Miene des größeren wurde etwas weicher und samtpfote hörte auf zu zittern, sie blieb aber an der Wand. ,,ich komme vom DonnerClan.“
Der kleinere knurrte: ,,was willst du dann hier, du hast doch einen Clan!“
,,Herzsonne, lass sie in Ruhe! Sie hat Angst und ist verletzt!“, knurrte der größere denn anderen an, Dann wandte er sich wieder Samtpfote zu. ,,ich bin Schwarzmond, zweiter Anführer des SchneeClans, und das ist Herzsonne. Brauchst du vielleicht Hilfe?“
,,nein, danke!“, samtpfote hasste Mitleid. ,,ich kann für mich selbst sorgen!“ so wollte an Schwarzmond vorbei rennen, klappte dann aber vor Schmerz zusammen, als sie die verletzte Pfote aufsetzte.
,,sollen wir dich nicht doch zu unserem heiler bringen?“
Samtpfote fauchte! Sie wollte nicht als schwächlich betrachtet werden.
Jetzt meldete sich Herzsonne wieder zu Wort: ,,Schwarzmond, lass sie einfach, sie will unsere Hilfe doch gar nicht! Lass uns weiter jagen, sonst bekommen wir ärger von Schneestern!“ er drehte sich um und war auf dem Weg zu gehen.
Schwarzmond aber, drehte sich wieder zu samtpfote, nahm sie am Nacken Fell und schleppte sie mit.
Samtpfote währte sich, aber Schwarzmonds starker Kiefer hielt sie fest und ließ sie nicht los.
,,wieso nimmst du die denn jetzt mit?“, Herzsonne war wütend.
,,sie ist verletzt und wenn wir sie hier unten lassen verirrt sie sich und verhungert oder erfriert!“
Herzsonne knurrt: ,,ok, aber dann geh ich Schneestern schon mal Bescheid sagen!“ damit rannte er los.
Samtpfote wurde bei dem ruhigen ganz von Schwarzmondlangsam schläfrig. Dann schloss sie die Augen.

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KAPITEL7

Beitrag  Samtpfote am Di Nov 19, 2013 10:15 am

Samtpfote öffnete die Augen als sie wildes stimmen Gewirr hörte und blickte auf. Sie lag in einer kleinen Kule, in einer Höhle und mehrere Katzen drängten sich um sie.
,,sie ist aufgewacht!“
,,was macht sie hier?“
,,wer ist sie?“
,,was will sie von uns?“
Samtpfote’s Kopf brummte. Diese ganzen Katzen redeten alle so durcheinander und sie verstand keine von ihnen. Dann sah sie Schwarzmond, der mit einem schnee-tiger redete, der ein ganz schwarzes Gesicht hatte. Als er die Katzen Masse um Samtpfote bemerkte, kam er rüber und stellte sich vor sie.
,,Hey, lasst sie in Ruhe, sie ist gerade erst wach geworden!“
Samtpfote sah sich genauer um, dann erkannte sie, das alle diese Katzen schnee-tiger waren! Ihre schwarzen Streifen gingen in einander über und Samtpfote konnte nicht sagen wie viele es waren.
Samtpfote drehte ihren Kopf zu Schwarzmond: ,,danke!“
,,gerne!“
Die Tiger waren in der Zwischenzeit verschwunden, nur ein kleines, schildpattfarben-getigertes junges war geblieben. Es sah samtpfote an und sagte dann: ,,hallo! Wer bist ‘n du?“
,,was geht dich das bitte an?“, Samtpfote war genervt. Was wollte dieses kleine Junge von ihr?
,,brauchst doch nicht so gemein zu sein! Wollte nur nett sein!“
,,danke, dann darfst du jetzt damit aufhören und mich in Ruhe lassen!“, Samtpfote drehte sich um und fing an zu dösen. Dann bemerkte sie das das junge an ihr herum schnupperte. Sie drehte sich ruckartick um und knurrte. ,,lass mich in Ruhe schlafen!“
Das junge sah sie mit großen, erschrockenen Augen an und stotterte: ,,w…w…w…“ dann rannte es weg, in eine kleinehöhle an einer der Wände.
,,endlich Ruhe!“, nuschelte Samtpfote und fing an zu dösen.
,,ey, wach auf! Keine Zeit zu schlafen! Ich muss dein Bein richten!“ Samtpfote machte die Augen auf und sah vor sich eine schmächtige Kätzin. Sie hielt ein Bündel mit Kräutern und zwei Stöcke im Maul.
Samtpfote gähnte und sagte dann ,,ok!“ sie setze sich auf und sah die Kätzin an. ,,wie heißt du?“
,,ich bin Wolkensprung, Heilerin des SchneeClans. Was ist dir denn genau passiert?“
,,ich bin über die Berge gelaufen, dann hat der Boden gebebt und sich aufgetan. Ich bin auf einer Plattform, vor dem Eingang in die Höhle, gelandet. Als ich aufstehen wollte, tat meine Pfote weh. Dann habe ich Schwarzmond und herzsonne getroffen und die haben mich her gebracht!“
,,ah, ok. Dann weiß ich ja jetzt Bescheid. Ich muss den Knochen erst mal richten, also iss diese Mohnsamen.“ Wolkensprung schob Samtpfote das Bündel hin und klappte es auf.
Samtpfote schnupperte an den Samen und leckte sie dann auf. Langsam wurde sie schläfrig und ihre Augen fielen zu.
,,ahhh!“, sie jaulte auf. Wolkensprung hatte an ihrer Pfote gezogen und den Knochen gerichtet. ,,das tat weh!“
,,dann schlaf jetzt weiter!“, sagte eine zärtliche stimme, die Samtpfote noch nicht kannte. Dann leckte ihr eine sanfte Zunge über den Kopf und das letzte was sie hörte war das leise Gespräch der beiden Kätzinnen:
,,der weiße Fleck!“
,,der hat nichts zu bedeuten!“
Sie konnte die stimmen nicht mehr aus einander halten.
,,aber du hattest doch diesen Traum!“
,,es waren aber 2! Eine weiße und eine schwarze!“
,,ja, aber vielleicht …“

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Samtpfote am Mi Nov 20, 2013 6:44 am

wenn jemand eine Idee hat, was in der Geschichte passieren könnte, kann mir bitte ein PN schicken, mir fällt nämlich nichts mehr ein!
die meisten meiner Ideen bekomme ich aus dem Tv, war aber die letzten tage nichts drinn, was ich hätte verwenden könnte!
danke für eure ideen, ich werde sie dann versuchen ein zu bringen!


P.S.: wenn jemand eine idee für einen namen hat, oder ähnliches der beiden sachen, könnt ihr mir das auch schreiben! ich bin für alle eure
hilfen dankbar!!!

SAMTPFOTE

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KAPITEL8

Beitrag  Samtpfote am Mo Nov 25, 2013 6:17 am

Samtpfote wachte auf. Alles war dunkel. Wo bin ich? Dann erinnerte sie sich! Sie war in der Höhle des SchneeClans! Ich muss hier so schnell wie möglich weg! Sie stand auf und bemerkte dann erst die schiene an ihrer Pfote. Scheiße! Dann muss ich halt humpeln. Aber wo komm ich hier raus? So viele höhlen und Gänge! Sie schnupperte. Ihr Geruch hing noch ganz leicht in der Luft, vermischt mit dem von Schwarzmond und Herzsonne. Sie folgte der Spur zu dem Gang aus dem sie wahrscheinlich gekommen waren.
Der Gang wurde breiter und dann zu einer Höhle. Sie sah sich um. Dann sah sie einen Schneetiger mit einem schwarzen Gesicht. Schneestern!!!
,,ich hab dich schon erwartet!“ Schneestern hatte sich schnell aufgesetzt und sah Samtpfote jetzt genau an.
,,was willst du?“, Samtpfote wollte knurren besah sich dann aber eines besseren und zickte ihn nur an.
Schneestern bedeutete ihr sich zu setzten, dann sprach er: ,,der SternenClan hat großes für dich bestimmt!“
Samtpfote sprach dazwischen: ,,was soll dieser Humbug? Ich will einfach nur weiter! Also lasst mich gehen!“
,,das können wir nicht tun!“, Schneestern blieb ruhig. ,,du musst bei uns bleiben und deine Bestimmung erfüllen!“
,,meine Bestimmung ist es hier abzuhauen und weiter zu laufen!“, Samtpfote war sauer. Sie wollte doch nur hier weg und ihren Weg gehen.
,,dann geh! Ich kann dich nicht aufhal…“
Auf einmal ertönte ein schrei und Herzsonne kam in den bau gerannt.
,,wir haben zwei Katzen gefunden die in den Schneesturm geraten sich! Eine ist fast erfroren! Komm schnell raus!“
Schneestern eilte raus und Samtpfote folgte ihm langsam hinkend.
Was soll dieser ganze Wirbel nur? Das sind bestimmt keine Katzen die euch bedrohen könnten! Ihr seid schließlich viel größer und stärker! Ihr seid Tiger!
Sie trat aus dem Gang heraus. Sie sah sich um. Es waren nicht viele Tiger die zum Clan gehörten aber sie waren groß und ihre Streifen verliefen in einander, so konnte Samtpfote keine einzelnen ausmachen. Sie ging näher heran und versuchte sich zwischen den Beinen der Tiger hindurch zu schlängeln, kam aber nicht näher an die Mitte des Kreises heran.
,,Mist!“
Ein Tigerin drehte sich um. Sie war jung und auf ihrer Brust prangte ein schwarzes Herz. ,,sag doch das du durch möchtest!“
Diese Stimme kam Samtpfote bekannt vor. Die Kätzin war aber schon weg getreten und machte Samtpfote den Blick frei. ,,danke! Wie heißt du denn?“
,,Schwarzherz. Danke für die Frage! Kennst du die Katzen vielleicht?“, sie schnippte mit dem Schwanz Richtung Massen Mitte.
Samtpfote sah in die Mitte. Einige beine verspärten ihr noch die Sicht, sie sah aber genauer hin und sah dann weißes und braunes Fell. Samtpfote erstarrte!

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KAPITEL9

Beitrag  Samtpfote am Mo Nov 25, 2013 7:31 am

Samtpfote drehte sich schnell um und versuchte zu fliehen, aber Schwarzherz stand ihr im weg.
,,wo willst du denn auf einmal so schnell hin?“, Schwarzherz war verwirrt. ,,kennst du diese Katzen?“
,,leider ja, aber ich will nichts mit ihnen zu tun haben! Also lass mich durch!“
,,komm mit, ich möchte dir etwas zeigen!“, ein Tiger hatte sich von hinten genähert und sprach sie nun mir sanfter stimme an. Dann drehte er sich um und ging langsam in die Richtung eines Gangs.
,,wieso sollte sich?“, zischte Samtpfote, folgte ihm dann aber doch.
Als sie ihn fast eingeholt hatte sagte er: ,,ich bin Grünauge! Ich gehöre zum Kriegerrat dieses Clans, so wie Herzsonne und Schwarzmond. Ich bringe dich jetzt in den Schülerbau, indem du ab jetzt schlafen wirst bis dein Bein geheilt ist. Da es nicht so schlimm ist musst du nicht im Heilerbau bleiben.“ Er betrat einen Gang, der in einer Höhle endete.
Samtpfote sah sich um. Die Höhle war nicht groß, aber im Boden waren mehrere Kuhlen eingelassen.
,,die dort ist deine!“ Grünauge schnippte mit dem Schwanz auf eine Kuhle ganz am Rand der Höhle. ,,die Schüler müssten gleich von der Jagt zurück kommen! Ruh dich solange aus! Es könnte gleich laut hier drin werden!“ Grünauge drehte sich um und verließ den Bau.
Samtpfote legte sich hin. Inzwischen war die Sonne am Aufgehen und im Bau wurde es heller. Ihre Augen wurden schwer. Der Streit mit Schneestern und die Aufruhr draußen waren zu viel für sie gewesen. Sie rollte sich zusammen und ihre Augen vielen zu.

,,was macht die denn hier?“
,,die ist doch kein Schüler!“
,,das ist doch egal, sie kann sonst nirgendwo schlafen!“
,,genau, der heilerbau ist jetzt voll!“
Samtpfote machte langsam die Augen auf und sah dann die vier Schneetiger Schüler vor ihr sitzen. Diese sahen sie verwundert an.
,,was machst du hier?“, fragte sie ein kleiner, fast weißer junge.
,,schlafen!“, Samtpfote war genervt, das er sie geweckt hatte. ,,siehst du das nicht?“
,,doch, aber wieso hier?“, eine kleine Tigerin hatte sie angesprochen. Ihre Augen leuchteten bernsteinfarben.
,,der Heilerbau ist voll, oder?“, ein etwas größerer Kater sah sie fragend an.
,,ja! Also lasst mich jetzt in Ruhe schlafen!“
,,kommt, wir lassen wie in Ruhe! Wir sollten auch mal schlafen!“, eine Kätzin mit Kobaltblauen Augen sah sie anderen warnend an, schnippte mit dem Schwanz und ging dann in ihre Kuhle. Der Schnee knirschte als sie sich hinlegte.
Die anderen drei machten sich dann auch auf in ihre Nester. Der Schnee knirschte noch kurze Zeit, dann wurde es leise und ihr Atem wurde gleichmäßig.
Samtpfote rollte sich wieder zusammen und schlief wieder ein, aber das nur, bis sie mitbekam, wie zwei der anderen wieder miteinander miauten. Sie hob ruckartig den Kopf und fauchte: ,,Schnauze jetzt!“
Die beiden blickten sie mit angstvollen Augen an, nickten dann aber und rollten sich zusammen.
Samtpfote rollte sich auch wieder zusammen und schlief dann ein.

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Samtpfote am Mo Nov 25, 2013 8:48 am

Liebe samtpfote's adventure Freunde.
Bald ist es wieder so weit: weihnachten!!!
Kauft an besten schon mal Geschenke!!!
Nur noch 4 Wochen!!!
Also zählt schon mal die Tage, denn am 24 hab ich ein weihnachts Geschenk für euch!
Um 15:00 Uhr gibt es ein samtpfote's adventure special, denn wir Menschen sind nicht die einzigen die weihnachten feiern!
Der SchneeClan feiert es auch und zwar zusammen mit dem eis und dem wasserclan!
Das ist der Tag, außer neumond, an dem es noch Waffenstillstand gibt.
Also freut euch schon mal drauf.

Liebe grüße eure SAMTPFOTE

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

Beitrag  Samtpfote am Mo Nov 25, 2013 10:08 am

Es wird auch einen advendskalender geben in dem samtpfote immer mehr über weihnachten im clan erfährt!
Wo kommt der brauch im clan her?
Warum wird es gefeiert?
Und noch weitere Fragen werden dann jeden Tag geklärt.
Wenn jemand mal einen Tag schreiben möchte, Weiler eine Idee hat wie weihnachten entstanden sein könnte oder ähnliches, soll er mich anschreiben! Ich gebe dem wenigen dann einen Tag, den er schreiben darf. Es sollte aber immer an den Tag vorher anknüpfen!
Liebe grüße SAMTPFOTE

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KAPITEL10

Beitrag  Samtpfote am Di Nov 26, 2013 3:22 am

Samtpfote schreckte hoch. Der Bau war hell erleuchtet. Die Sonne steht wohl schon sehr hoch, denkt sie sich und rappelt sich dann auf. Der Bau war leer und so hinke sie langsam Richtung Ausgang.
Die Höhle stand hell erleuchte vor ihr als sie aus dem Gang trat. Sie setzte sich davor und fing an sich zu putzen und sah sich dabei vorsichtig um. Die meisten Tiger saßen in einem Kreis an der einen Wand und aßen. Sie sah sich weiter um. In der Kuhle in der sie geschlafen hatte, entdeckte sie das braune Fell von Engelpfote und in der Kuhle daneben die schwarze ohrspitze von Kratzpfote. Beide Körper hebten und sengten sich gleichzeitig.
Auf der anderen Seite der Höhle spielten zwei tigerjungen mit grasjunges vor einem Eingang. Eine Tigerin saß nah des eingangs und beobachtete die jungen beim Spielen. Ihr Fell war fast ganz schwarz mit nur ein paar weißen Streifen.
Samtpfote leckte an ihrer Vorderpfote und wusch sich damit die Ohren, dann machte sie sich auf zu den jungen.
Als sie näher kam, sah die Kätzin sie direkt an: ,,Hallo! Ich bin Weißstreif und das sind meine jungen: Grasjunges kennst du ja schon, der kleine Tiger mit dem leicht bläulichem weiß ist Frostjunges“, Frostjunges drehte sich um als er seinen Namen hörte und wurde dann von Grasjunges umgerannt.
,,ey, das ist unfair!“, Frostjunges rappelte sich auf und griff Grasjunges an.
,,und die kleine Tigerkätzin mit den braunen Augen ist Braunjunges!“, Weißstreif schnippte mit dem Schwanz in die Richtung der kleinen Tigerkätzin, die sie erwähnt hatte.
Braunjunges kauerte auf dem Boden und zielte auf Grasjunges Schwanz, dann sprang sie und er wischte ihn. Grasjunges jaulte auf und Samtpfote musste kichern. Die kleinen sahen zu ulkig aus! Doch Samtpfote beschlich eine frage, also ging sie zu Weiß streif rüber und flüsterte ihr ins Ohr: ,,wieso ist Grasjunges kein Tiger?“
Weißstreif stand auf und bedeutete Samtpfote, mit dem schnippen ihres Schwanzes, ihr zu folgen. Sie ging in den Höhlen Eingang der sich hinter ihr öffnete hinein und setzte sich dann.
Samtpfote war ihr in die Höhle gefolgt und setzte sich nun gegenüber von Weißstreif hin. Diese fing an zu erzählen, als Samtpfote sich hin gesetzt hatte: ,,Grasjunges ist nicht mein junges! Wolkensprung hat ihn bei der Kräuter suche vor dem ersten Schnee gefunden. Er war noch sehr jung, deshalb erinnert er sich nicht mehr daran, aber er wird immer anders sein als wir. Irgendwann wird er herausfinden, dass er nicht zu uns gehört! Vielleicht kannst du ihn ja mitnehmen, wenn du wieder zu deinem Clan zurückgehen solltest.“
,,ich geh aber nicht mehr zurück! Mein Clan will mich gar nicht haben!“, Samtpfote mahlte im Schnee herum. Weißstreif stand auf und kam ihr entgegen, dann setzte sie sich neben Samtpfote und schmiegte sich an sie. Jetzt merkte samtpfote erst, das sie gezittert hatte! Ihr war auch höllisch kalt, wie sie jetzt bemerkte. Sie wollte aber weder gewärmt noch getröstet werden, also machte sie sofort, als sich ihre Pelze berührten, einen Satz zurück und landete genau auf der kaputten Pfote. Samtpfote knickte weg und jaulte auf.
Weißstreif kam zu ihr geeilt. ,,geht’s oder soll ich Wolkensprung hohlen?“
,,geht schon, danke!“, presst Samtpfote mit zusammen gebissenen Zähnen heraus und richtetet sich langsam auf, dann eilte sie hinkend aus der Höhle und machte sich auf zum Schülerbau. Vor dem Schülerbau saßen Kobaltpfote und Bernsteinpfote und gaben sich die Zunge. Samtpfote eilte an ihnen vorbei in den Bau und legte sich in ihre Kuhle. Sie dachte an den DonnerClan, dort kam sie mit genauso wenigen Katzen klar.
Ist es meine Bestimmung, dass ich immer alleine bleiben werde?
Dann hörte sie vor dem Eingang eine Stimme: ,,ist Samtpfote da drinnen? Ich würde gerne mal mit ihr reden!“
,,ja, aber sie war ziemlich aufgebracht als sie herein stürmte, also pass besser auf, was du sagst!“, Kobaltpfote hatte Kratzpfote geantwortet, dann kam sie herein, dicht gefolgt von Kratzpfote. ,,rede mit ihr, aber ich werde hier sitzen bleiben! Samtpfote,“, Kobaltpfote hatte sich zu Samtpfote gedreht und sah sie mit ihren kobaltblauen Augen an. ,,Wenn was ist, sag mir Bescheid, ich werde hier bleiben und sie beobachten!“ Sie hatte mit dem Schwanz auf Kratzpfote geschnippt.
,,danke, Kobaltpfote! Kratzpfote, was wollen du und Engelpfote von mir?“

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KAPITEL11

Beitrag  Samtpfote am Mi Nov 27, 2013 8:42 am

Kratzpfote sah Samtpfote mit großen erschreckten Augen an. ,,wir… wir… wir dachten dir wäre was passiert und sind dich dann suchen gegangen!“
Samtpfote fauchte: ,,ich habe auch ein Leben und ich kenne euch gerade mal 2 tage, also wieso folgt ihr mir? Weil ihr dachtet, mir wäre was passiert? Ich bin fast erwachsen!“
,,ja, aber …“
,,nichts aber! Lass mich in Ruhe!“
,,Kratzpfote, geh jetzt bitte, Samtpfote will alleine sein oder dich wenigstens nicht mehr sehen.“, Kobaltpfote war dazu gekommen.
,,danke, aber ich kann mich alleine verteidigen! Seh ich etwa aus wie dein Anführer, das du dich immer für mich einsetzt und jetzt auch dabei warst?“, Samtpfote war auf alle sauer. Auf Kobaltpfote, auf Kratzpfote, einfach auf alle.
,,ich… ich… ich…!“, Kobaltpfote fing an zu stottern, fing sich dann aber wieder und antwortete: ,,bei uns im Clan wird jeder ältere, also auch jeder ältere Schüler, wie ein Anführer beziehungsweise wie ein Krieger behandelt. Das ist das erste was wir lernen wenn wir junge sind!“, damit drehte sie um und führte Kratzpfote nach draußen.
Samtpfote war wieder alleine. Dann ertönte plötzlich ein Schrei, draußen in der großen höhle und sie sprang auf. Sie wollte los rennen, dachte dann aber nochmal nach. Das ist nicht mein Clan, ich habe hier keine pflichten. Also legte sie sich wieder hin, überschlug ihre Vorderpfoten und legte den Kopf drauf. Dann ertönte ein zweiter schrei. Schriller und Hilfe suchender als der erste.
Samtpfote sprang auf, dieses Mal bedacht darauf, wirklich raus zu laufen. Da es aber nicht ihr Clan war, ging sie nur. Sie traf vor dem Bau auf Kobaltpfote. ,,was ist denn hier los?“, fragte Samtpfote sie und setzte sich.
Kobaltpfote starrte sie an, antwortete dann aber: ,,ein ältester ist gerade gestorben!“
Samtpfote sah sie an: ,,aber älteste können doch immer sterben. Sie sind h…“
,,dieser älteste ist aber nicht normal gestorben!“, Kobaltpfote starrte vor sich hin. ,,er ist an einer Krankheit gestorben, die noch nie jemand von uns gesehen hat!“
Vielleicht war es ja grüner Husten oder auch schwarzer, dachte sich Samtpfote, sprach es aber nicht laut aus.
,,Wolkensprung sagt, es war weder roter noch schwarzer husten! Also wird das schon mal ausgeschlossen, aber die Symptome waren sehr ähnlich!“
,,woher wisst ihr den das es das nicht wahr?“, Samtpfote war verwundert.
,,Katzenminze hat nicht geholfen!“
,,wie hieß den der älteste?“
,,Milchtatze!“, antwortete Kobaltpfote und lief davon.
Samtpfote sah ihr nach. Wieso war Kobaltpfote so traurig gewesen? Es war doch nur ein ältester!
,,sie war nicht nur ein Ältester!“
Samtpfote erschrak und wirbelte herum. Schneestern hatte sich von hinten genähert ohne, dass Samtpfote ihn bemerkt hatte.
,,Sie war Kobaltpfotes Mutter! Kobaltpfote gehörte zu ihrem Letzten Wurf und war das einzige der beiden jungen, das überlebt hat!“, Schneesterne stimme war traurig.
Samtpfote sah ihn an. Er wirkte gelassen, dabei aber ein wenig gestresst und misstrauisch.
,,hast du vielleicht irgendwas mit der rätselhaften Krankheit zu tun?“

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KAPITEL12

Beitrag  Samtpfote am Fr Nov 29, 2013 7:54 am

,,w…w…wieso sollte ich was damit zu tun haben?“, fragte Samtpfote verwundert.
,,die Krankheiten fingen an als du und diese beiden Katzen da drüben,“, der Anführer schnippte mit dem Schwanz in die Richtung von Kratzpfote und Engelpfote. ,,Angekommen sind!“
,,aber ich habe doch nichts! Ich bin nicht krank! Wie soll ich also diese Krankheit mitgebracht haben?“
Schneestern schaute sie an und dann rüber zu Engelpfote und Kratzpfote.
,,wie hat die Krankheit bei Milchtatze den angefangen?“
,,erst hatte sie husten, dann wurde ihr warm und kalt und dann hustete sie Blut!!!“ Schneestern war verstört. ,,und dann ist sie gestorben. Das ging alles sehr schnell! Die ersten Symptome traten heute Morgen auf! Das war zu schnell und wenn sich noch mehr angesteckt haben, wird es nicht mehr lange bis zu den nächsten toten dauern.“
,,ich bin nie mit Milchtatze in Berührung gekommen! Sind vielleicht Engelpfote oder Kratzpfote mit ihr in Berührung gekommen?“
,,N… n… nein! Doch!!! Milchtatze war in der großen Schar dabei, die sich um Engelpfote und Kratzpfote am Anfang gebildet hatte! Sie war ganz vorne und hat an Engelpfote geschnuppert!“
,,wie geht es Engelpfote eigentlich? Ich habe sie noch nicht hier rumlaufen sehen!“
,,sie ist bis jetzt noch nicht aufgewacht!“ Wolkensprung war dazu gekommen und setze sich nun auf die andere Seite von Samtpfote. ,,Wir wissen nicht was mit ihr los ist! Es könnte sein, dass sie auch Infiziert ist! Ein Heilmittel haben wir nicht! Das könnte noch übel werden!“
,,Das ist doof! Vielleicht solltet ihr die, bei denen ihr bemerkt, dass sie infiziert sein könnten, in eine ab gelegeneren Höhle bringen. In eine Höhle die nicht so nah an eurem Lager liegt! Dann können sich nicht noch mehr infizieren und ihr könntet nach einem Heilmittel suchen.“, Samtpfote hatte sich an die Geschichte erinnert, wie Freuerstern und Brombeerkralle den DonnerClan getrennt hatten als grüner husten ausgebrochen war.
,,Das klingt nach einer guten Idee. Was sagst du dazu Wolkensprung?“ Schneestern sah seine Heilerin an.
,,Das klingt nach einer guten Idee! Woher hast du die?“, Wolkensprung sah Samtpfote anerkennend an.
,,Diese Geschichte wird uns immer in der Kinderstube erzählt! In unserem Clan ist mal Grüner husten ausgebrochen und der verbreitete sich sehr schnell, deshalb hat unser Anführer die kranken Katzen mit in ein Zweibeiner Nest genommen. Der husten breitete sich nicht weiter aus und die kranken Katzen konnten gesund werden!“ Samtpfote war ein wenig verwundert, dass sie mal jemand lobte.
Schneestern nickte anerkennend: ,,so machen wir es. Bist du auch dafür, Wolkensprung?“
,,Ja, dann mal los.“ Wolkensprung stand auf und ging zu Engelpfote.
,,danke für die Idee! Willst du vielleicht mit einer Patrouille mitgehen und nach einem Ort suchen?“ Schneestern stand auf und sah sie an.
Samtpfote streckte ihm die Kaputte Pfote hin: ,,das geht wohl schlecht!“
,,ok, dann nicht, aber für diese Idee bekommst du heute die größte beute!“, sagte Schneestern und ging dann weg.
Samtpfote war froh, dass sie helfen konnte.

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KAPITEL13

Beitrag  Samtpfote am So Dez 01, 2013 3:48 am

Samtpfote Wachte auf. Ihr war kalt. Sie war wohl eingeschlafen, als sie Schneestern beobachtet hatte, wie er eine Patrouille zusammengestellte. Die Höhle war dunkler geworden und die ersten Katzen versammelten sich. Samtpfote streckte sich.
,,ein schöner Abend, nicht?“
Sie erschrak. Riesenpfote hatte sich von hinten angeschlichen und sie angesprochen.
,,ja, finde ich auch!“ Bernsteinpfote gesellte sich ebenfalls zu ihnen.
,,ja,“, Samtpfote setze sich auf. ,,nur der Tod von Milchtatze war unnötig.“
,,ja, das stimmt leider! Sie war die netteste im ältesten bau. Graukralle ist immer so zickig!“ Bernsteinpfote schaute traurig zu Boden sagte dann ,,ich werde sie vermissen!“, drehte sich um und verschwand wieder im schülerbau.
,,entschuldige sie bitte! Sie stand Milchtatze und Kobaltpfote sehr nah. Kobaltpfote und Bernsteinpfote waren gleichzeitig junge.“, Riesenpfote nickte ihr zu. ,,gleich gibt’s essen, sollen wir uns was teilen?“
,,wieso möchtest du dir den mit mir was teilen?“ Samtpfote verstand das nicht. Noch nie wollte jemand mit ihr sein essen teilen.
,,wieso denn nicht? Wir teilen immer, naja meistens zumindest. Sollen wir?“, Riesenpfote war total überzeugt von seinem Vorschlag.
Samtpfote zögerte, sagte dann aber: ,,ok.“
,,dann komm.“ Riesenpfote Setzte sich schnell in Bewegung.
Samtpfote folgte ihm hinkend, verlor ihn aber bald aus den Augen. Sie blieb stehen und schaute sich zwischen den tigern um. Dann sie hörte den Schnee leise knirschen, aber zum Reagieren war es zu spät. Grasjunges sprang auf sie drauf und bearbeitete sie mit seinen kleinen krallen.
,,du bist ein EisClan Luchs und ich muss dich aus dem Lager vertreiben!“
,,lass mich gefälligst in Ruhe! Nerv doch deine Geschwister oder andere aus deinem Clan und nicht mich!“, knurrte Samtpfote und drehte sich ruckartig um.
Grasjunges verlor den halt und schlitterte durch die Höhle, dabei versuchte er verzweifelt mit den krallen halt am Boden zu finden.
,,was machst du denn hier? Ich habe dich überall gesucht!“ Riesenpfote stellte sich zu ihr. ,,komm, ich habe einen schönen Platz gefunden und Schwarzmond fängt gleich an die Beute zu verteilen, also komm.“ Er eilte voraus, diesmal aber nicht so schnell wie zuvor und dieses Mal konnte Samtpfote mit wenig Aufwand Schritt halten. Sie kamen an einer kleinen einkuhlung in der Wand. Riesenpfote setzte sich hin und Bedeutete Samtpfote sie solle sie zu ihr setzten, diese hatte aber andere Gedanken.
Sie hatte einen Kater gesehen, der gerade mal ein wenig größer war als sie. Er war muskulös und hatte spitze Ohren, wie eine Katze, nicht wie ein Tiger! War er eine Katze oder ein Tiger mit spitzen Ohren, der zu klein geraten ist? Samtpfote grübelte.
,,komm und setzt dich!“ Samtpfote erschrak, sie hatte Riesenpfote ganz vergessen!
,,Tschuldigung!“, sie drehte sich zu ihm und setzte sich neben ihn. Alle anderen Tiger hatten sich in der Zwischenzeit gesetzt und sahen in Schneesterns Richtung.
,,SchneeClan, ich muss euch heute die traurige Nachricht von Milchtatzes tot überbringen! Sie wir im SternenClan weiter leben! SternenClan, behüte ihre Wege!“, er sah gehen Himmel und schaute dann wieder zu seinem Clan. ,,Wir haben noch 2 Katzen aufgenommen, ihre Namen sind Kratzpfote und Engelpfote. Wir haben auch eine Krankheit im Clan, an der Milchtatze heute Mittag gestorben ist! Bisher haben wir keine weiteren Erkrankungen und hoffen auch es wird keine mehr geben! Also guten Appetit euch allen!“ Damit nickte er Schwarzmond zu und dieser fing an die Beute zu verteilen.
Als er bei Samtpfote ankam sah er sie an und sagte: ,,gute Idee mit der Höhle!“ dann sah er Riesenpfote. ,,Ah, hast also schon freunde gefunden, das ist ja schön! Aber fresst jetzt erstmal.“ Er drehte sich zu dem beute Haufen um, den er auf einem stück Eis hinter sich her zog, Schnupperte kurz und legte samtpfote das größte stück vor die Nase, das er finden konnte. ,,lass es euch schmecken!“ damit ging er weiter.
,,Was für eine Idee?“, Riesenpfote fragte verwundert.
Samtpfote Sah sich ihre Beute an. Eine Fledermaus, wie die wohl schmeckt? Sie nahm ein Stück und probierte. Saftig, leicht würzig, Ziemlich lecker! Dachte sie, dann wandte sie sich wieder Riesenpfote zu. ,,das ist eine Idee von unserem früheren Anführer gewesen! Ist aber `ne öde Geschichte, die willst du bestimmt nicht hören!“
,,Doch, erzähl!“, Riesenpfote wirkte gespannt, deshalb erzählte Samtpfote:

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KAPITEL14

Beitrag  Samtpfote am Di Dez 03, 2013 7:17 am

,,es war ein kalter Winter und der grüne husten hatte unser Lager eingenommen. Dann hatte unser Anführer, der auch an grünem husten erkrankt war, die Idee, alle erkrankten Katzen in ein Zweibeiner Nest nahe des Lagers unter zu bringen um niemanden mehr anzustecken. Er funktionierte auch, deshalb habe ich das Schneestern vorgeschlagen falls siech die Krankheit oder seuche oder was auch immer ausbreiten sollte. Schneestern fand die Idee gut und hat eine Patrouille los geschickt um eine geeignete höhle zu finden.“
„das ist ja eine geile Idee!“, Riesenpfote‘s Augen sind bei Samtpfote’s Geschichte immer größer geworden. Nun nahm er einen biss von der Fledermaus und schob sie dann Samtpfote hin. „bitte, nimm noch ein Stück!“
Samtpfote lehnte dankend ab. Ihr war der Appetit vergangen. Irgendwas ist hier komisch, dachte Samtpfote, warum sind die alle so nett zu mir? In meinem Clan konnte mich noch niemand leiden! Sie stand auf und sah sich um. Die ersten Katzen gingen schon wieder in ihre Höhlen, andere saßen noch draußen. Sie machte sich also hinkend auf Richtung Schülerbau. Als sie an der Kinderstube vorbei kam, hörte sie etwas husten. Sie näherte sich und lugte rein. Frosstjunges lag zusammengekrümmt auf dem Boden und hustete. Braunjunges und Grasjunges saßen an die Wand der Höhle gedrückt und schauten ihn verängstigt an.
Samtpfote trat näher und sah, dass Weißstreif sich über Frosstjunges gebeugt hatte. Als sie Samtpfote bemerkte schaute sie auf. Ihre Augen waren angstvoll geweitet: ,,hohl Wolkensprung!“
Samtpfote drehte sich um und sah durch die Höhle. Erst sah sie Wolkensprung nicht, dann entdeckte Samtpfote sie und rannte hinkend zu ihr: „Wolkensprung, du musst schnell in die Kinderstube kommen!“ Sie drehte wieder um und lief los.
„was ist denn?“, fragte sie, folgte Samtpfote dann aber.
Samtpfote rannte vor, wurde aber schnell von Wolkensprung überholt die dann langsamer wurde und auf sie wartete. „ lauf vor Wolkensprung, in Der Kinderstube!“ dann sah sie nur noch, wie Wolkensprung weg lief und in die Kinderstube schlüpfte. Als samtpfote dort ankam, sah sie wie Wolkensprung sich über Frosstjunges beugte.
„hohl schnell Schneestern, Samtpfote!“, rief sie Samtpfote zu ohne sich umzudrehen.
Samtpfote drehte sich um und lief los, ohne dieses mal darauf zu achten nicht auf ihr kaputtes Bein zu treten. Sie erreichte Schneestern sehr schnell und bat ihn mit zu kommen. Sie rannte vor und Schneestern folgte ihr. Sie konnte ihr wieder benutzen! Es tat nicht weh! Sie sprintete also los und kam schnell an der Kinderstube an. „Wolkensprung will dich sprechen!“
„wieso aber in der Kinderstube?“, fragte Schneestern verwundert.
„mach doch einfach! Du siehst es dann!“
Samtpfote ging zuerst in die Kinderstube und hörte wie ihr Schneestern folgte. Frosstjunges zustand hatte sich anscheinend verschlechtert, da der Boden um sein maul herum rot wurde. Dann sah sie sich weiter um. Braunjuges lag inzwischen auch auf dem Boden, krümmte sich aber noch nicht so sehr zusammen. Grasjunges hatte sich von beiden weiter entfernt. Samtpfote drehte sich zu Schneestern um und sah seine großen Augen.
„was ist hier los?“, fragte er.
Wolkenstrung drehte sich um: „Anscheinend haben sich Frosstjunges und Braunjunges mit der Krankheit angesteckt!“ dann entdeckte sie Samtpfote. „Samtpfote, nimm Grasjunges mit in den schülerbau, damit er sich nicht mehr ansteckt, wenn er das noch nicht hat!“
Samtpfote nickte: „Grasjunges, komm mit!“ Sie drehte sich um, sah aber Grasjunges noch dabei zu wie er Zwischen den anderen hindurch ging. Als er unter ihr hindurch schlüpfte ging sie mit ihm raus.

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KAPITEL15

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 07, 2013 6:13 am

Samtpfote führte Grasjunges zum Schülerbau. „wie fühlst du dich?“
Grasjunges gab keine Antwort und starrte die ganze Zeit zur Kinderstube.
,,Grasjunges? Hallo?“
„W…w…was?“, er sah sich verwundert um und sah dann zu Samtpfote. „Tschuldigung! Ich habe mich nur grade gewundert warum Frosstjunges und Braunjunges krank geworden sind und ich nicht!“
,,das würde ich auch gerne wissen!“ Grasjunges drehte sich erschreckt um und sah Wolkensprung vor sich stehen. „hast du vielleicht irgendwas gegessen was Frosstjunges und Braunjunges nicht gegessen haben oder getrunken?“
Grasjunges schaute betreten zu Boden. ,,wir waren in deinem Bau und haben uns gegenseitig aufgestachelt Kräuter zu essen.“
,,welche hast du gegessen?“, Samtpfote schaltete sich hinzu.
,,Die waren so flauschig mit gezacktem Rand und ich hab Honig gegessen!“
,,Petersilie mit Honig! Vielleicht ist das eine Heilungsmethode!“ Wolkensprung drehte sich um und verschwand in ihrem Bau, wenig später kam sie wieder raus und eilte zur Kinderstube.
Samtpfote sah ihr nach, dann drehte sich zu Grasjunges: „komm mal her! Du brauchst keine Angst haben, deine Geschwister werden bestimmt wieder ge…“
Ein schrei ertönte aus der Kinderstube: „Frosstjunges!!! Nein!!!“
„Frosstjunges!“ Grasjunges sprang auf und wollte los laufen.
Samtpfote war aber aufgesprungen und hatte sich vor ihn gestellt. „Bleib hier, sonst steckst du dich auch noch an!“
„ich will aber wissen was mit Frosstjunges passiert ist!“ Er versuchte sich an ihr vorbei zu drängeln.
„hör auf Grasjunges! Es ist das Beste, wenn du hier bleibst und dich nicht ansteckst!“, sagte Kobaltpfote. ,,nicht das du die Krankheit dann noch im Lager verteilst.“
„Sie hat recht! Grasjunges!“, Samtpfote sah Kobaltpfote an und sah dann wieder zu Grasjunges. Dieser schaute betreten zu Boden und kippte fast weg. „bist du müde?“, fragte Samtpfote ihn.
Grasjunges schaute auf: „ja, ein wenig, aber ich kann ja nirgendwo schlafen!“
,,Du kannst in meiner Kuhle schlafen! Ich teil mir mit irgendwem eine.“, bot Samtpfote ihm an.
„Danke!“ Grasjunges drehte sich um und verschwand im Bau.
Plötzlich jaulte jemand auf: ,,Katzenkralle! Wolkensprung, komm schnell! Katzenkralle hat husten!“ Ein Tiger war aus einer Höhle gekommen und eilte auf den Hof.
,,oh nein, nicht noch Katzenkralle! Er erholt sich gerade erst von einem schnupfen!“, Kobaltpfote sah verängstigt zu dem Tiger der aus der Höhle gekommen war und sich jetzt auf dem Hof umblickte.
,,Wer ist Katzekralle?“, fragte Samtpfote sie.
„hast du den zu klein geratenen Tiger mit den spitzen Ohren gesehen?“, fragte Kobaltpfote sie. ,,das ist Katzenkralle! Es gibt Gerüchte, dass er eine Katze mit Schneetiger Fell ist.“
„Achso! Und wer ist der Tiger, der sich die ganze Zeit nach Wolkensprung umblickte?“
„das ist Gasschnauze!“, Riesenpfote gesellte sich zu ihnen. „er heißt so, weil seine Schnauze ganz weiß leuchtet. Er ist zudem auch Katzekralles Bruder.“
Ein weiteres jault ertönt und die Höhle wurde still. Dann kam es Samtpfote in den Sinn: nicht alle Tiger wurden bis jetzt von der Krankheit befallen! Nur eine bestimmte gruppe!


Zuletzt von Samtpfote am So Dez 08, 2013 9:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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KAPITEL16

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 07, 2013 8:41 am

Samtpfote sprang auf und rannte los zu Kinderstube.
,,was ist denn los?“, rief ihr Kobaltpfote nach.
Samtpfote drehte den Kopf und rief: ,,ich weiß, wer alles betroffen werden könnte!“ Sie sprintete los, ohne auf ihre Pfote zu achten und merkte nur, wie sich die Stöcke lösten und dann abfielen. Als sie an der Kinderstube ankam, rief sie: ,,Wolkensprung! Wolkensprung, komm mal bitte raus!“ Sie hörte, wie der schneeknirschte und dann kam Wolkensprung raus.
„was ist denn los?“, fragte sie Samtpfote.
Wolkensprung sieht erschöpft aus, dachte Samtpfote, kam dann aber zum Thema: ,,ich glaube ich weiß, welche gruppe von Tigern die Krankheit am ehesten bekommen!“
Wolkensprung sah sie verwundert an. ,,welche denn?“
,,mir ist aufgefallen das nur geschwächte Tiger die Krankheit bekommen!“, gab sie Wolkensprung als Antwort.
,,Wolkensprung, da bist du ja! Ich brauche deine Hilfe!“, Samtpfote drehte sich um und sah Gasschnauze vor sich. ,,Katzenkralle hat husten! Ich glaube das ist diese Krankheit!“
,,ich komme!“, sagte Wolkensprung und folgte Gasschnauze, der sich in Bewegung gesetzt hatte, zu der Höhle.
Samtpfote setzte sich und schaute sich in der Höhle um. Dann ertönte ein Husten und sie drehte sich zur Kinderstube um. Ein weiteres Husten ertönte und sie lugte in die Kinderstube hinein. Braunjunges lag in einer roten Pfütze und hustete leicht. Frosstjunges lag etwas am Rand, ebenfalls in einer roten Pfütze, bewegte sich aber nicht mehr. Samtpfote dachte an Schneefeder. Sie hatte so ähnlich ausgesehen, als sie gestorben war. Dann erblickte sie Weißstreif. Sie stand über Braunjunges und hustete leicht. ,,Weißstreif, was ist passiert?“
Weißstreif schaute sie mit großen Augen an, dann röchelte sie und ein roter Rinnsal kam aus ihrem maul. ,,Frosstjunges ist gestorben und Braunjunges steht auch kurz davor! Wie geht es Grasjunges? Ist mit ihm alles in Ordnung?“
„ja, alles in Ordnung, aber du bist ja auch krank!“, sagte Samtpfote. Der Rinnsal an Weißstreifs maul war dicker geworden und unter ihr bildete sich eine Blutlache.
Sie sah Samtpfote nochmal in die Augen und sagte „pass auf Grasjunges auf!“ Ihre Augen wurden glasig, ihr Mund Öffnete sich zu einem schrei! Draußen war einer zu hören, den Samtpfote aber nicht war nahm, sie achtete nur auf Weißstreif. Diese blickte Samtpfote verängstigt an und brach dann zusammen. Ihre Brust hob und senkte sich noch einmal mit einem röchelnden Geräusch, dann verstummte sie.
Die Höhle lag nun fast verlassen da, nur Braunjunges Brust hob sich noch leicht. Samtpfote beugte sich zu ihr. ,,wie geht es dir?“
Braunjunges starrte noch einmal an die Wand. Ihre Pupillen wurden groß und ihr maul öffnete sich.
Samtpfote schaute in die Richtung, sah aber nichts.
,,Zwei sind es. Schwarz und weiß. Punkt und punkt. Sie werden es vollbringen!“
Samtpfote sah zu Braunjunges runter. ,,was hast du gesagt?“ Sie wartete ab, bekam aber keine Antwort. Braunjunges Röchelte noch einmal, dann öffnete sich ihr Maul nochmal zu einem schrei und ihre Augen wurde glasig.
Nun lag die Höhle voll und ganz unbelebt vor ihr. Alles war still. Nur das Stimmengewirr draußen war zu hören. Samtpfote nahm nichts mehr war, roch nur den beißenden Gestank des Todes und des Blutes vor ihr. Sie ging schwankend raus. Vor der Höhle brach sie zusammen und fing an zu würgen, dann wurde alles dunkel um sie herum. Das letzte was sie mitbekam, war der erschreckende Aufschrei von Riesenpfote, dann war alle still und schwarz.


(also ich finde, das ist bis jetzt das traurigste Kapitel. selbst ich musste fast weinen, obwohl ich die Geschichte geschrieben habe und schon vor Wochen wusste, dass das passieren würde. es hat mich aber trotzdem fast zum Weinen gebracht! (Könnte aber auch an der Musik liegen die ich dabei gehört habe Very Happy ))

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17. Kapitel 10.000

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 07, 2013 10:16 am

Die ersten 10.000 Wörter sind voll!



Hier ist der beweis!

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KAPITEL17

Beitrag  Samtpfote am Sa Dez 07, 2013 11:12 am

(tut mir leid. ende ein wenig dramatisch. ist samstag abend und mir ist ziemlich langweilig! Very Happy)

Samtpfote kam zu sich. sie lag auf einer Lichtung, einer grasbewachsenen Lichtung. Es war warm.
Aber es ist doch Winter?!, dachte Samtpfote und richtete sich auf. Die Lichtung war ihr irgendwie bekannt! Sie war hier schon mal. Die Motte! Sie schwebte vor Samtpfote. Eine vielleicht auch zwei Fuchslängen von ihr entfernt.
,,ihr seid am Ziel!“, hörte Samtpfote eine Stimme hinter sich sagen und wirbelte herum. Hinter ihr standen Häherfeder, Flammenpfote, Falkenpfote und Maulbeerglanz, ehemalige heiler der vier Clans, und Häherfeder hatte sie angesprochen. Auf der anderen Seite der Lichtung stand Kratzpfote und sah die vier verwundert und verängstigt an.
„meine fresse! Schon wieder so `n paar tote! Ich hab die Schnauze voll von toten! Nehmt mich doch auch gleich mit, dann brach ich nicht mehr so vielen beim Sterben zusehen!“, fauchte Samtpfote und drehte sich demonstrativ um.
„w…w…wer seid ihr?“, fragte Kratzpfote verängstigt.
,,ich bin Maulbeerglanz, ehemalige Heilerin des Flussclans. Das sind Flammenpfote, ehemaliger Heiler des SchattenClans, Falkenpfote, ehemaliger Heiler des WindClans, und zu guter Letzt Häherfeder, ehemaliger heiler des DonnerClans. Ihr beide habt eine Prophezeiung zu erfüllen!“
„ganz sicher nicht!“, zischte Samtpfote biestig und machte sich auf den Weg in den Wald. Die Blätter waren leuchtend grün und die Sonne schien heiß von oben. Hinter ihr knackte ein zweig und sie wirbelte herum. ,,warum folgst du mir?“, Falkenpfote war ihr gefolgt und stand nun in seiner Bewegung erstarrt vor ihr.
„ich…wir… du musst zurückkommen und deine Bestimmung erfüllen!“
,,vergiss es! Das ist doch nur wieder so n scheiß, den es immer gibt! Immer wieder gibt es irgendeine Prophezeiung, die sich entweder erfüllt, wie bei Freuerstern, oder auch nicht, so wie bei Blaustern! Also lasst mich gefälligst wieder in Ruhe!“ Damit drehte Samtpfote um und rannte so schnell in den Wald, wie sie konnte. Der boden federte und sie rannte schneller und schneller und schneller! Plötzlich ragte vor ihr ein Abgrund auf! Sie Bremste, kam aber nicht mehr früh genug zum Stehen und fiel! Der fall fühlte sich an wie eine Ewigkeit und alles verschwamm vor ihren Augen. Dann prallte sie auf den boden auf und alles wurde langsam dunkel. Erst der Zipfel Himmel den sie noch sah, dann die Büsche. Der Boden fing an dunkler zu werden und sie versuchte sich aufzurichten. Auf einmal umgab sie der Geruch nach Blut und tot und sie erinnerte sich wieder an die Höhle und die Leichen von Frosstjunges, Braunjunges und Weißstreif, wie sie zusammengekrümmt am Boden lagen. Sie erschauderte und wollte den Geruch von ihrer Nase wischen. Sie stand auf und versuchte weg zu rennen, das schwarz verdunkelte sich weiter und sie bekam keine Luft mehr. Nach wenigen Metern brach sie zusammen und würgte. Das schwarz wurde mehr und Samtpfote sah, wie eine Gestalt langsam auf sie zukam, nicht mit der Absicht ihr zu helfen. Samtpfote wollte nach der Gestalt rufen, brachte aber nichts weiter raus als ein heiseres rufen. Als die Gestalt vor ihr stand, erkannte Samtpfote sie: sein graues Fell und seine bernsteinfarbenen Augen verrieten ihn. es war Sternjunges, viel mehr seine Gestalt!
,,das hast du verdient!“, sagte er mit knurriger stimme. ,,du hast mich alleine gelassen und deinen Clan! Die hast es nicht verdient weiter zu leben!“
Samtpfote starrte ihn an. Plötzlich fing sich alles an zu drehen und sie würgte. Der Boden drehte sich immer schneller und sie hörte nur noch das hämische lachen von Sternjunges. Dann verstummte alles und der Boden hörte auf sich zu drehen. Sie richtete sich auf und sah sich um. Sternjunges war verschwunden. Sie stand auf und lief ein stück. Alles drehte sich noch ein wenig, aber es war erträglich. Nach wenigen Metern… alles wurde schwarz und sie fiel hin. Der harte Aufprall nahm ihr die Luft und die Katze die auf ihr stand und sie runter drückte, lachte hämisch, zischte „das ist dein ende!“ und biss ihr in die Kehle. Blut strömte ihr in den Mund und die Luft  ging ihr aus.
,,ich hasse dich!“, zischte sie Sternenjunges ins Ohr, dann erstarb der Blut Geschmack in ihrem Mund und der Rest der Landschaft verdunkelte sich vollends.

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Re: Samtpfotes Adventure ~by Samtpfote

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